pma focus 2026 – Österreichs größter Projektmanagement-Kongress
Am 15. Oktober 2026 dreht sich beim pma focus alles um das Zusammenspiel von Mensch und Maschine im Projektmanagement. Unter dem Titel "AI ENRICHED, HUMAN LED – Projektmanagement im KI-Zeitalter" geht es um Chancen, Risken und die Frage: Wird dieses "Zukunftsteam" zur neuen Erfolgsformel im Projektmanagement?
Expert*innen beleuchten, wie Künstliche Intelligenz (KI) unsere Arbeitswelt verändert - von Projektstrategien, über Rollen und Entscheidungsprozessen, bis zu Führung und Teamarbeit. Welche Skills braucht die nächste Generation von Projektmanager*innen? Und was passiert, wenn statt Logik und Analyse plötzlich Wahrscheinlichkeit, Emotion und Vision das Ruder übernehmen?
Wir stellen uns auch ethischen und rechtlichen Fragen. Wie transparent sind KI-Entscheidungen? Wer trägt die Verantwortung bei Fehlern? Welche Daten dürfen zur Schulung von KI verwendet werden?
Zudem geben Unternehmen Einblicke in Best Practices und Lessons Learned aus realen KI-Projekten, von Stolpersteinen und Erfolgsfaktoren. Schauen wir gemeinsam in die Zukunft und auf die Projektmanagement-Vision 2030, in der es möglicherweise heißt: menschliche Intuition vs. algorithmische Präzision.
Freuen Sie sich auf Österreichs größten Projektmanagement-Kongress mit Impulsvorträgen, Praxisbeispielen, Workshops und Diskussionen sowie viel Raum für Vernetzung, Weiterbildung und Unterhaltung.
Zur Anmeldung (Frühbucherbonus bis 30. Juni 2026)
Hier gibt's die pma focus 2025 Highlights!
Am 16. Oktober 2025 widmete sich Österreichs größter Projektmanagement-Kongress dem Thema Dialog. Unter dem Thema "Dialog statt Konfrontation - Mit Projektmanagement gemeinsame Lösungen fördern’ beschäftigten sich knapp 1.000 Projektmanager*innen vor Ort und Online mit der Frage, wie sie Brücken bauen können - in Projekten, Organisationen aber auch der Gesellschaft.
Keynotes & Show Cases
Karin Bauer
Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.
Karin Bauer leitet das Printteam beim STANDARD im Standard und ist Chefin vom Dienst. Sie ist Buchautorin und als Moderatorin und Beirätin in Fachgremien zu den Themen "Personal" und "Organisationale Entwicklung" tätig.
Franz Kühmayer
Trendforscher
Franz Kühmayer zählt zu „Europas einflussreichsten Vordenkern“ (ORF). Er arbeitet als Trendforscher an den maßgeblichsten Think-Tanks der Prognostik und leitet die Unternehmensberatung REFLECTIONS. In diesen Rollen berät er weltweit Entscheidungsträger führender Unternehmen und öffentlicher Verwaltungen. Der Österreicher blickt auf eine erfolgreiche internationale Karriere als Top-Manager mit globaler Verantwortung zurück (u.a. Microsoft Direktor Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Seine Laufbahn hat ihn nach Boston und Paris geführt hat; heute lebt er in Wien und Montréal. Kühmayer hat Physik und Informatik studiert und eine Vielzahl von Weiterbildungen absolviert, u.a. an der School of Management, Chicago und an der University of Washington, Seattle. Er ist zertifizierter Aufsichtsrat. Kühmayer lehrt u.a. an der Wirtschaftsuniversität Wien und an der Hochschule St. Gallen, er publiziert regelmäßig zu den Themen Arbeit, Führung und Gesellschaft und produziert den populären Podcast- & Youtube-Channel "Blick nach vorne".
Vortrag: tbd
© Foto: Studio Kamenar
Sabine T. Köszegi
Professorin für Arbeitswissenschaft und Organisation
Sabine T. Köszegi ist Professorin für Arbeitswissenschaft und Organisation am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien. Ihre Forschung liegt an der Schnittstelle von Technologie, Arbeit und Organisation. Seit 2017 ist sie in der wissenschaftlichen Politikberatung engagiert, u.a. als Mitglied der High-Level Expert Group on Artificial Intelligence der Europäischen Kommission. Aktuell ist sie Vorsitzende des Beirats für Ethik der Künstlichen Intelligenz der österr. UNESCO Kommission und Mitglied des Beirats für Künstliche Intelligenz der Österreichischen Bundesregierung sowie des AI Advisory Pools der Stadt Wien.
Keynote: Zwischen Heilsversprechen und Kontrollverlust: KI als Gestaltungsaufgabe
Die gegenwärtige KI-Debatte bewegt sich zwischen zwei Polen: Heilsversprechen von besseren Entscheidungen und gesteigerter Effizienz auf der einen Seite und Szenarien des Kontrollverlusts sowie schwindender menschlicher Handlungsmacht auf der anderen. Beide Narrative greifen zu kurz, da sie auf Prämissen beruhen, die zentrale Aspekte ausblenden. KI-Systeme sind keine autonomen Akteure, sondern statistische Modelle, deren Wirkung wesentlich durch ihre Einbettung in soziale und organisationale Kontexte bestimmt wird. Der Vortrag hinterfragt verbreitete Annahmen über Entscheidungsqualität, Automatisierung und Produktivität und beleuchtet Risiken für Autonomie, Kompetenzentwicklung und Verantwortung. Gleichzeitig werden Wege aufgezeigt, wie eine menschenzentrierte, partizipative Gestaltung von KI-Systemen dazu beitragen kann, Selbstwirksamkeit zu stärken und Entscheidungsprozesse zu verbessern. Für das Projektmanagement ergibt sich daraus die zentrale Aufgabe, die Rolle von KI so zu gestalten, dass menschliche Expertise und maschinelle Unterstützung produktiv und verantwortungsvoll zusammenspielen.
© Foto: Luiza Puiu
Gustav C. Gressel
Osteuropa- und Sicherheitsexperte
Seit November 2024 ist Gustav C. Gressel als Hauptlehroffizier und Forscher an der Landesverteidigungsakademie Wien tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem russisch-ukrainischen Krieg sowie auf Fragen der europäischen Verteidigung. Von 2014 bis 2024 arbeitete er als Senior Policy Fellow im "Wider Europe Programme” des "European Council on Foreign Relations" (ECFR) in Berlin und befasste sich dort mit der Sicherheit der Ostflanke, der militärischen Unterstützung der Ukraine und der europäischen Reaktion auf russische Subversions- und Erpressungsversuche. Zuvor war er Referent für Internationale Sicherheitspolitik und Strategie im Büro für Sicherheitspolitik des Bundesministeriums für Landesverteidigung in Wien sowie von 2003 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Beauftragten für Strategische Studien im selben Büro. Davor absolvierte er eine fünfjährige Dienstzeit im österreichischen Bundesheer. Daneben war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Internationalen Institut für Liberale Politik Wien sowie im European Resilience Initiative Center tätig.
Vortrag: tbd
© Foto: Steffi Mederer
Michael Strobl
synapsyx GmbH
Michael Strobl ist Gründer, Geschäftsführer und Developer bei synapsyx, wo er KI-gestützte Digitalisierungsprojekte plant, entwickelt und umsetzt. Projektmanagement-Erfahrung bringt er aus seiner Zeit bei PwC Austria mit, wo er internationale Forensik-Projekte leitete, sowie aus seiner Arbeit mit einem internationalen Startup. Sein volkswirtschaftlicher Hintergrund (Universität Wien) ermöglicht es ihm, zusätzlich zur technischen Machbarkeit von KI-Anwendungen auch den Business Case zu bewerten.
Showcase: "KI × Projektmanagement: Aus der Praxis, für die Praxis"
KI-Tools sind im Projektalltag angekommen, doch zwischen Verfügbarkeit und tatsächlichem Nutzen liegt oft ein großer Unterschied. Georg Thurnwalder und Michael Strobl von synapsyx – einem Wiener Startup für KI-Beratung, maßgeschneiderte KI-Lösungen und Training – vermitteln zunächst die wesentlichen Grundlagen für den effektiven KI-Einsatz in der Projektarbeit und zeigen anschließend anhand konkreter Praxisbeispiele, wie diese Prinzipien im Alltag aussehen.
Der Vortrag richtet sich an alle, die KI konkret in ihren Projekten einsetzen wollen, unabhängig von technischem Vorwissen. Er verbindet die Prinzipien, die über Erfolg oder Scheitern von KI-Initiativen entscheiden, mit realen Anwendungsfällen: was heute möglich ist, wo die Grenzen liegen und worauf man achten muss.
Georg Thurnwalder
synapsyx GmbH
Georg Thurnwalder ist Gründer, Geschäftsführer und KI-Stratege bei synapsyx. Mit einem Hintergrund in Wirtschaftsrecht (WU Wien), IT und internationaler Startup-Erfahrung verbindet er technische KI-Implementierung mit den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, in denen Projekte stattfinden. Bei synapsyx verantwortet er Forschung und Entwicklung von KI-Lösungen.
Showcase: "KI × Projektmanagement: Aus der Praxis, für die Praxis"
KI-Tools sind im Projektalltag angekommen, doch zwischen Verfügbarkeit und tatsächlichem Nutzen liegt oft ein großer Unterschied. Georg Thurnwalder und Michael Strobl von synapsyx – einem Wiener Startup für KI-Beratung, maßgeschneiderte KI-Lösungen und Training – vermitteln zunächst die wesentlichen Grundlagen für den effektiven KI-Einsatz in der Projektarbeit und zeigen anschließend anhand konkreter Praxisbeispiele, wie diese Prinzipien im Alltag aussehen.
Der Vortrag richtet sich an alle, die KI konkret in ihren Projekten einsetzen wollen, unabhängig von technischem Vorwissen. Er verbindet die Prinzipien, die über Erfolg oder Scheitern von KI-Initiativen entscheiden, mit realen Anwendungsfällen: was heute möglich ist, wo die Grenzen liegen und worauf man achten muss.
Workshops & Speed Sessions
Mathias Metzger
mm4pm
Mathias Metzger ist Projektmanagement-Trainer/Berater/Coach und Inhaber von mm4pm. Er trainiert und begleitet seit 2003 Personen und Unternehmen im Projektgeschäft. Selbst 15 Jahre lang ein zertifizierter Senior Projektmanager, verfolgt er das Ziel, Projektmanagement in seiner Wirksamkeit stetig an die sich ändernden Bedingungen anzupassen. Mit den Kickpoints im Projektmanagement kreierte er erstmals einen frugalen Projektmanagementansatz, der sich konsequent auf die kommunikativen Schlüsselstellen im Projekt reduziert. Darüber hinaus begeistern ihn die Prinzipien von OKR und deren Anwendung in der Organisationentwicklung von Projektmanagement Teams.
Speed Session: tbd
Sabine Muth
NEXT DIMENSION BUSINESS CONSULTING, COACHING & BEYOND.
Sabine Muth ist internationale Unternehmensberaterin, Organisationsentwicklerin und Executive Coach. Nach ihrer Karriere als Strategieberaterin bei Accenture und der Interimsleitung in Doppelspitze des Customer Experience Bereichs der Erste Bank begleitet sie heute führende Unternehmen wie Siemens, Accor, Post AG oder Nestlé bei komplexen Transformationen: von Strategieentwicklung und struktureller Reorganisation bis hin zu Führungs- und Kulturentwicklung auf Vorstandsebene. Für ihre Kund:innen macht ihr holistischer Ansatz und ihr erweitertes Bewusstsein fürs Große Ganze den Unterschied. Ermöglicht durch tiefgehende Ausbildungen in systemisch-integralen Herangehensweisen, Persönlichkeitsentwicklung, Aufstellungsarbeit und transpersonalen Praktiken macht Sabine Muth jene Dynamiken und kollektiven Muster in Führung und Organisation bearbeitbar, die Veränderung tatsächlich steuern und Entscheidungen, Verhalten und Zusammenarbeit prägen. Das Ergebnis: Entscheidungen werden besser getragen, Teams arbeiten reibungsloser zusammen, Ziele werden wirksamer erreicht und Transformation wird im Alltag wirklich gelebt.
Speed Session: tbd
