Karriere im Projektmanagement

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PM-Experte

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Das könnte Ihr Porträt sein!

PM-Expertin

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Sara Barkeshli

Project Manager

What is on your business card?

Sara Barkeshli

Project Manager, MBA

 

In which industry do you work?

Railway industry

 

What is your role as a project manager in the company, in the organisation?

As a project manager I am responsible for the whole project from the management, coordination and motivation of the project team to the project scheduling, finance, supply chain and resource allocation. I am also the main interface to the customer and take over the active communication and negotiation with the relevant stakeholders.

 

Can you tell us about a current project?

I am managing an ETCS (European Train Control System) project in Hungary to support the Hungarian railway infrastructure operator to create the single European railway network. This is a strategic target for all European railway operators to follow the common EU rail transport policy. This project includes five stations, located on the railway corridor from Budapest to Romania. We are upgrading the railway infrastructure in order to increase the train speed up to 160 km/h and to allow interoperability for cross border train operation with ETCS. Currently we are in the factory testing phase to achieve our upcoming contractual milestone; Customer acceptance. The project closure is planned in April 2023.

 

What skills are necessary for this job?

Since the project is complex and has many stakeholders, I think combination of very strong leadership, negotiations and coordination skills is very important. Those projects take usually around three to four years therefore a project manager must have an effective communication skill and be able to keep the team motivated for the whole life cycle of the project.

 

What advice do you have for young people who want to become project managers?

My advice to young people is to get involved in projects first as project team member to get familiar to the nature of the project management and gain experience from senior PMs.

They should know that one of the first success keys in this field is having strong communication skills. So, get out of the comfort zone, ask questions, be active and improve your soft skills.

 

What is the advantage of a project management certification / Agile Leader certification?

A project management certificate gives a certain trust and confidence to my customer that their project is in the hand of a professional project manager with dedicated skills and experience in this field. It is also a proof for me and my company that I have gained sufficient experience to take over much more complex projects.

 

What is it that fascinates you about your job?

In the projects the frame work, start and finish dates are given and defined in advance. But the way to get there and how to get there is in hand of the project manager. Sometimes the unexpected obstacles on our ways, and finding solution in a limited timeline, make the whole work more challenging and interesting. Also, to be responsible for the whole project makes us interacting with people from different backgrounds and cultures in order to achieve our common goals, which is fascinating.

About the interviewed person

Education

  • BSc.  Applied physics
  • MBA

 

PM certifications

  • pma/IPMA® Level C Project Manager

 

Professional experience

  • Project manager in Turnkey Railway Projects in Thales
  • Project manager in AustriaCard

Tonja Ofner

Junior Health Expert

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Tonja Ofner

Junior Health Expert

Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der GÖG, die wiederum das nationale Forschungs- und Planungsinstitut für Public Health ist. Hier bin ich in der Abteilung „Gesundheit, Gesellschaft und Chancengerechtigkeit“ tätig.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen, in der Organisation?

Aktuell arbeite ich in verschiedenen Projektteams als Projektteammitglied und kann dadurch das im Studium bzw. im Rahmen der Zertifizierung Gelernte regelmäßig praktisch anwenden. Je nach Projekt ist viel Kommunikation, Koordination und Einbindung verschiedener Stakeholder gefragt.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Derzeit arbeite ich vor allem am Themenschwerpunkt „Kinder- und Jugendgesundheit“. Hier geht es zum Teil um wissenschaftliche Evaluationen bestehender Angebote der Gesundheitsförderung. Es stehen somit einerseits Recherchen und empirische Erhebungen mit den betroffenen Zielgruppen an, andererseits werden PM-Tools, wie z.B. Balkenpläne für die Planung der zeitlichen Ressourcen oder Kommunikationskonzepte eingesetzt. Aktuelles zu den Projekten der Abteilung kann auf der Website nachgelesen werden.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Neugierde, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt und Organisationsfähigkeit

 

Was raten Sie jungen Menschen, die Projektmanager*in werden wollen?

Mein Ansatz ist es, vor allem den eigenen Interessen nachzugehen. Ich finde, dass Projektmanagement in viel mehr Bereichen eine Rolle spielt als man vielleicht denkt. Jedenfalls haben mir die Kenntnisse aus dem Projektmanagement schon im Studium in der Selbstorganisation geholfen.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung / Agile Leader-Zertifizierung?

Ich denke, eine pma/IPMA® Level D Zertifizierung bietet beispielsweise denjenigen, die noch wenig Projektmanagement-Erfahrung haben, eine gute Basis. Für andere, die vielleicht schon PM-Kenntnisse aus der Praxis haben, kann dadurch das Gelernte auch mit den theoretischen Grundlagen verknüpft werden. Die Möglichkeit, im Rahmen des Masterstudiums an der Zertifizierung teilzunehmen, kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die ständige Abwechslung, die spannenden Themen, das tolle Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, genau in meinem Interessensgebiet zu arbeiten.

 

Zur Person

Ausbildung

  • Bachelorstudium: Logopädie (FH JOANNEUM, Graz)
  • Masterstudium: Gesundheitsmanagement und Public Health (FH JOANNEUM, Bad Gleichenberg)

 

PM-Zertifizierungen

  • pma/IPMA® Level D

 

Berufsstationen

  • Magistrat Graz (Ärztlicher Dienst – Logopädie)
  • Gesundheit Österreich GmbH (Gesundheit, Gesellschaft und Chancengerechtigkeit)

 

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Eva Maria Heindl

Manager – Business Process Management Sales and Marketing

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Mag. Eva-Maria Heindl

Manager – Business Process Management Sales and Marketing

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

IT Solutions; Zutrittssysteme (Hardware/Software)

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen?

Während meiner Tätigkeit habe ich unter anderem Projekte zur Verbesserung der Prozesslandschaft, sowie diverse CRM- und ERP-Rollouts im internationalen Umfeld geleitet. Das Hauptaugenmerk lag darauf, nachhaltige Lösungen zu implementieren und unternehmensinterne Applikationen stetig weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Aspekt dabei war es, bei jedem Projekt „Best Practices“ mit den verschiedenen Projektteams aus den „Lessons Learned“ abzuleiten, um die Abwicklung von zukünftigen Projekten zu vereinfachen.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

In einem der letzten Projekte ging es darum, ein Angebotstool in der Tochtergesellschaft in den USA zu implementieren und den "Quote-to-Order-Prozess" zu optimieren. Hier war insbesondere die Planungsphase arbeitsintensiv, da es noch viele zusätzliche Anpassungen in der zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Version des Angebotstools benötigte. Ein Projektteam, welches sich über vier verschiedene Zeitzonen verteilte, sowie wechselnde Akteure, gepaart mit der Pandemie und den daraus resultierenden Reiseeinschränkungen, haben zu diversen Verzögerungen im Projekt geführt.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

“Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass er dreht, der Realist richtet das Segel aus.”

Wie auch im Segelsport, braucht es ein gewisses Gespür den Wind zu lesen und den Kurs dementsprechend anzupassen. Passt das Projektziel noch zur Unternehmensstrategie? Wie beeinflussen die Akteure in der Projektumwelt den weiteren Fortlauf? Den Status Quo stets zu hinterfragen, um das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren ist das A und O. Wichtig dabei ist es auch die Motivation während der Projektlaufzeit aufrecht zu erhalten und mit sich selbst als auch mit den Kolleg*innen im Projektteam achtsam umzugehen.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die Projektmanager*in werden wollen?

Achtung, Spoiler: Ein Projekt läuft nur in den wenigsten Fällen nach Plan. Mit dem Anspruch ALLES richtig zu machen in ein Projekt zu starten, macht man meistens schon den ersten Fehler, allerdings soll man sich davon nie unterkriegen lassen. Abgesehen von einer fundierten Basisausbildung der gängigen Projektmanagement-Methoden, lege ich jedem/jeder zukünftigen Projektmanager*in ans Herz, mit kleinen Projekten zu starten und sich mit erfahrenen Kolleg*innen und Bekannten auszutauschen.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Die gängigen Methoden und Tools helfen einem selbst dabei, eine gewisse Struktur vorzugeben und nicht auf wesentliche Dinge zu vergessen, wie z.B. die Umweltanalyse am Anfang jedes Projektes mit dem Projektteam gemeinsam zu machen. Der große Vorteil besteht darin, dass Kolleg*innen, die ebenfalls zertifiziert wurden, mit den gängigen Methoden vertraut sind und man schneller in die Umsetzung kommt, ohne vorher erklären zu müssen, was z.B. ein Projektstrukturplan beinhaltet.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Ich bin weder zu 100 Prozent ein kreativer Mensch noch jemand, der seine Entscheidung nur aufgrund von Zahlen und Fakten trifft. Das gefällt mir an dieser Disziplin, da es das Beste aus beiden Welten kombiniert. Das Budget wird knapp und das Projekt droht zu scheitern? Mein rationales Ich würde sagen „abbrechen“, aber die andere Seite macht es möglich nach kreativen Lösungsansätzen mit dem Team zu suchen. Es gibt kein 100 Prozent falsch oder 100 Prozent richtig, und daher wird es nie langweilig.

 

Zur Person

Ausbildung

  • Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck
  • Auslandsjahr Universität Göteborg (Schweden)

 

PM-Zertifizierungen

  • pma/IPMA® Zertifizierung Level C
  • Applied Scrum for Agile Project Management, University System of Maryland

 

Berufsstationen

  • SKIDATA seit 2014, mit Auslandsstationen in Santiago de Chile und in der New York Metropolitan Area
  • Porsche Holding (Projekte CEE & South America) von 2011 – 2014
  • 3-monatiges Praktikum bei Raiffeisen Bank International in Singapur im Anschluss an mein Studium

Anja Preiß

Senior Project Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Anja Preiß

Senior Project Manager, Commuter Rail, Locomotives and Coaches North Eastern Europe

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Schienenfahrzeugindustrie

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanagerin im Unternehmen?

Als Projektleiterin für Lokomotive-Projekte liefere ich mit meinem Team Fahrzeuge und begleitende Leistungen, wie zum Beispiel Schulungen, Zulassungen, uvm. Dabei erreichen wir durch Verlässlichkeit, Kooperation und „den Meter mehr zu gehen“ die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden.

Als meinen Aufgabenbereich betrachte ich neben den vielfältigen inhaltlichen Tätigkeiten zu Lieferumfang und Projektmanagement auch meinem Team eine positive, wertschätzende Arbeitsumgebung zu schaffen.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Von Rotterdam bis Genua, von Burgas bis Rostock oder einfach nur von Graz nach Wien – „meine“ Loks müssen rollen. Um das zu gewährleisten bin ich mit meinem Team von Vertragsunterschrift bis zum Abschluss der Gewährleistung der gelieferten Fahrzeuge zuständig. Aktuell bereiten wir in meinen Projekten ein großes Upgrade-Programm vor. Im Rahmen dessen werden wir die neue „ETCS Baseline 3“ Zugsicherungsausrüstung ins Feld bringen. Zentral dafür sind das pünktliche Bereitstellen der Zulassungen in den Korridor-Ländern der Loks, sowie Material, Personal und Infrastruktur. Dabei muss der umfangreiche und aufwändige Umbau parallel zum regulären Betrieb erfolgen. In meinen Projekten betrifft das 120 Lokomotiven in den nächsten etwa 2,5 Jahren. Für alle Beteiligten wird das Upgrade ein Kraftakt werden, aber wir leisten damit einen Beitrag zur Vereinheitlichung der Zugsicherungssysteme in Europa, was den Schienenverkehr künftig noch attraktiver machen soll.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Ich finde es sehr wichtig das große Ganze im Auge behalten zu können. Das hilft ungemein, um dem Team Orientierung zu geben. Zusätzliche sind Menschenkenntnis, Team- und Kommunikationsfähigkeit und eine positive Einstellung zur eigenen Arbeit nützlich.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die Projektmanager*in werden wollen?

Wenige Jobs bieten so viel Gestaltungsspielraum in der Erreichung der Ziele wie der eines Projektmanagers/einer Projektmanagerin. Damit einher gehen Verantwortung, Eigeninitiative und zumindest in meinem Umfeld häufig lange Arbeitstage. Mein Rat an alle Interessierten: einfach die Verantwortung für ein kleines Projekt übernehmen und selbst ausprobieren. Wer ehrlich zu sich ist, wird schnell erkennen, ob Projektmanagement der richtige Karriereweg ist.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Für meine Kund*innen zeigt meine Zertifizierung, dass eine unabhängige Instanz meine Fähigkeiten positiv bewertet hat und sie sich damit in erfahrenen Händen befinden.

Für mein Unternehmen ist die Zertifizierung der Nachweis, dass ich ausreichend Erfahrung und Können im Projektmanagement besitze, um Verantwortung für große Projekte zu übernehmen.

Für mich war meine Zertifizierung eine Chance auf professionelles, externes Feedback zu meinen Fähigkeiten. Gelohnt hat sie sich die Zertifizierung, weil sie sich positiv auf meine berufliche Zukunft auswirkte.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Projektmanagement ist für mich wie eine Bergtour: das Ziel – der Gipfel – ist im Vertrag definiert, aber jeder Meter am Weg dahin kann eine neue Aussicht, neue Weggefährten oder neues Wetter bedeuten. Ich weiß nie mit Sicherheit, was mir mein Wandertag bringen wird. Die Abwechslung motiviert mich und der nächste Gipfel wartet immer schon am Horizont.

 

Zur Person

Ausbildung

  • TU Graz mit Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau/ Schwerpunkt Production Science and Management;
  • HTL Bulme Graz Gösting Zweig Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau

 

PM-Zertifizierungen

  • Level B: Senior Projekt Manager

 

Berufsstationen

  • Siemens Mobility Austria GmbH Projektleiterin für Lokomotivprojekte in Zentral- und Süd-Osteuropa
  • Siemens Mobility Austria GmbH Engineering Angebotsprojektleiterin für Metros
  • Siemens AG Österreich Siemens High Potential Trainee Programm

Cornelia Hoffmann

Project Manager, Process & Management Consulting

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?

Cornelia Hoffmann

Project Manager, Process & Management Consulting

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Ich bin im IT-Bereich tätig, meine Spezialisierung sind agile Projekte.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanagerin?

Meine Position bedeutet eine selbständige Leitung von Projekten und Berichterstattung an die Geschäftsleitung. Außerdem stehe ich der Geschäftsführung beratend zur Seite, wenn es um die Realisierung agiler Prozesse im Unternehmen geht. Ebenso werden existierende Prozesse des Unternehmens von mir hinterfragt, analysiert und bei Bedarf optimiert.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Einer unserer Kunden hat sich nun dazu entschlossen seine existierende Softwarelösung auf unser neues Produkt, ein state-of-the-art System, zu wechseln. Das bedeutet eine vollständige Neuerhebung der bestehenden Anforderungen und, basierend auf diesen, das neue System aufzubauen und später auszurollen.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

- Menschen zu organisieren und auf sich ändernde Umstände im Projektumfeld erfolgreich zu reagieren, ist zwingend notwendig für eine*n Projektmanager*in.

- Soziale Kompetenzen, unter anderem, arbeitspsychologische Konzepte, zu kennen und zu verstehen und die Prinzipien der Teamdynamik zu durchschauen, gehören zum Job. Krisen-Lösungskompetenzen sind genauso wichtig, wie die Fähigkeit, Wissen und Erfahrungen an andere weiterzugeben.

- Der Wille sich stetig weiterzubilden und sich neues Wissen und Erfahrungen anzueignen, ist genauso essenziell, wie das Gelernte und Erfahrene zu reflektieren und gut in der Praxis anwenden zu können.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die Projektmanager*in werden wollen?

Ich würde empfehlen als engagiertes Projektteammitglied zu starten und die Chance zu nutzen, von den Erfahrungen deines Teams zu lernen. 

Man sollte sich nicht nur auf die klassischen Projektmanagement-Skills konzentieren, sondern vor allem auf „Soft“ Skills. In gewissen Branchen ist es auch ratsam, sich branchenspezifische Kenntnisse anzueignen.

Der Beruf als Projektmanager*in ist keine reine Vorgesetzten-Rolle, sondern eine Unterstützer-Rolle, die sicher stellt, dass das Team jene Unterstützung bekommt, um erfolgreich zu arbeiten.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Es ist eine Bestätigung, dass man als Projektmanager*in auf dem richtigen Weg ist und eine wunderbare Möglichkeit von Expert*innen konstruktives Feedback zu bekommen, um sich selbst weiterzuentwickeln und zu verbessern.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Besonders spannend ist das Zusammenstellen von Teams und in weiterer Folge zu sehen, wie diese zusammenarbeiten. Der beste Augenblick in jedem Projekt ist, wenn z.B.: die Software zum ersten Mal fehlerfrei läuft. Dann kann das ganze Team stolz auf seine Arbeit sein, vor allem, wenn es mit einem erfolgreichen Projekt und zufriedenen Kunden endet.

 

Zur Person

PM-Zertifizierung

  • Level B: Senior Projekt Manager

 

Berufsstationen

  • KNAPP Systemintegration GmbH - 2. Level Support inkl. DEV
  • PSI Metals Austria GmbH - Projektteammitglied, Technischer Projektleiter
  • Julius Stiglechner GmbH - Projekt Manager
    • Kassensystems inkl. Logistik, Gastronomie
    • Bargeldver- und Entsorgung
  • NTS Retail KG - Projekt Manager
    • Kassensysteme für Kunden

 

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Alexandra Julk

Junior Project Manager Events

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Alexandra Julk

Junior Project Manager Events

WEKA Industrie Medien GmbH

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Eventbranche  

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanagerin im Unternehmen?

Als Junior Projektmanagerin für Events helfe ich bei der gesamten Organisation von Veranstaltungen: von der Planung, über Marketing bis zur Umsetzung und Nachbearbeitung. Bei manchen Events bin ich als Unterstützung dabei, andere Events betreue ich als Lead und werde dabei von meinen Kolleg*innen unterstützt.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Aktuell arbeite ich an einem Event für den B2B Bereich zum Thema Marketing.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Für eine*n Eventmanager*in ist Zeitmanagement sehr wichtig. Außerdem sollte man auch immer alles im Überblick haben, daher braucht man auch Organisationsfähigkeit. Zudem hilft es natürlich auch wenn man spontan ist, da sich Vieles kurzfristig ändern kann und man dann schnell reagieren muss.  

 

Was raten Sie jungen Menschen, die Projektmanager*in werden wollen?

Definitiv so viel Erfahrung zu sammeln wie möglich! In der Schule lernt man bereits sehr viel, aber das sind nur die Grundlagen. Erst mit Erfahrung in der großen, weiten Welt bekommt man ein Gespür wie bzw. was Projektmanagement ist. 

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

In Österreich ist es eine hoch angesehene Zertifizierung und hilft definitiv, wenn es um Jobs und Jobsuche geht. Allerdings hilft sie auch im privaten Leben. Ich persönlich konnte viel für mich mitnehmen und dieses Wissen auch außerhalb meines Jobs anwenden. International hat eine Zertifizierung auch Vorteile: Während meines Auslandsaufenthalt in Amerika habe ich von meiner Ausbildung und der Zertifizierung erzählt und stieß damit auf viel Interesse und erhielt gutes Feedback..

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Der ständige Wechsel. Kein Tag ist gleich und das macht es so spaßig und interessant. Ich bin auch sehr viel unterwegs und nicht immer nur im Büro, was die Arbeit auch auflockert! Zudem trifft man sehr viele Personen und hat die Chance sich mit anderen zu vernetzen. Auch meine Kolleg*innen machen die Arbeit um einiges leichter, wir haben immer Spaß und schaffen als Team jede Aufgabe gemeinsam!

 

Zur Person

Ausbildung

- HBLA Oberwart für Produktmanagement und Präsentation

 

PM-Zertifizierungen

- Certified Project Management Associate IPMA® Level D

 

Berufsstationen

- Juniorprojektmanager für externe IT Projekte & Qualitätsmanagement bei einem Logistikunternehmen

- Seit August 2021 Junior Project Manager Events, WEKA Industrie Medien GmbH

 

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Christoph Bumberger

Project Management, Infrastructure Enterprise Solutions

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Christoph Bumberger

Project Management, Infrastructure Enterprise Solutions

x-tention Informationstechnologie GmbH

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Gesundheits- und Sozialwesen, Schwerpunkt IT

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager im Unternehmen?

Als Projektleiter für Infrastructure Enterprise Solutions bin ich der direkte Ansprechpartner für unsere Kunden und zuständig für die Planung, für das Controlling und die Koordination der Kunden-Projekte.

Zu meinen inhaltlichen Kernaufgaben zählen auch - ausgehend von einem 360-Grad-Assessment - Beratungsdienstleistungen wie z.B. die Entwicklung einer IT-Strategie, technische Planungen sowie die Konzeptionierung neuer IT-Infrastrukturen.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Neben Projektmanagement-Methoden und technischem Wissen (Hard Skills) schlagen sich auch die Soft Skills im Projekterfolg nieder. Insbesondere soziale und Kompetenzen beeinflussen den Erfolg im Projekt aber auch den persönlichen Erfolg.

Eine klare Zieldefinition zu haben ist wichtig, dennoch sollte man die Fähigkeit besitzen, sich flexibel zu zeigen, da so gut wie in jedem Projekt unvorhersehbare Dinge passieren.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Die Qualifikation und das Wissen für das Projektmanagement kann man sich nicht innerhalb kurzer Zeit aneignen. Projektmanagement ist ein kontinuierlicher Lernprozess und beinhaltet sowohl die Theorie der PM-Skills, als auch die Umsetzung in die Praxis.

Ich empfehle daher, vorerst mit den PM-Basics zu beginnen, um anschließend Projekte in der Praxis selbständig, professionell und erfolgreich durchführen zu können. Laufende PM-Weiterbildung und auch eine PM-Zertifizierung kann ich jedem empfehlen.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Bei der Zertifizierung stellt man nicht nur das Projektmanagement-Wissen und Fähigkeiten unter Beweis, sondern bestätigt auch die notwendige Erfahrung aus der Praxis samt persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Nachweis gilt sowohl als Qualitätsmerkmal, bringt aber auch einen Wettbewerbsvorteil bei nationalen sowie internationale Ausschreibungen mit!

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

„Diversity of uniqueness“ beschreibt meine Faszination sehr gut.

Vor allem die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen, Geschäftsfeldern, Persönlichkeiten und Kulturen und der Zusammenhalt im Projektteam fasziniert mich bei jedem Projekt immer wieder!

 

Zur Person

Ausbildung

- Höhere Technische Bundeslehranstalt für Informationstechnologie, Grieskirchen

- PM-Weiterbildung: Life Hacks aus dem Consulting, Projektleitung mit Projektron BCS

 

PM-Zertifizierungen

- Certified Project Manager IPMA® Level C

- Certified Project Management Associate IPMA® Level D

 

Berufsstationen

- Projektmanagement und Consulting, x-tention Informationstechnologie GmbH

 

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Xing-Profil

Marion Simon

Managerin Operations I Technology

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Dr. Marion Simon

Managerin

Operations | Technology

Deloitte Consulting GmbH

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Unternehmensberatung

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager in der Organisation?

Ich übernehme Projektmanagement als externe Rolle für verschiedenste Organisationen. Mein Schwerpunkt liegt auf IT-Themenbereichen, agilen Implementierungsprojekten und im Gesundheitsbereich. Meistens handelt es sich um komplexere Projekte und mein Aufgabenspektrum umfasst alle PM-Themen, von der Projektplanung über -controlling bis zur Risikoanalyse und Qualitätssicherung sowie Beratung zu den passenden Methoden und Tools. Ich sehe es auch immer als wichtige Aufgabe, während der Projektphase den Betrieb so gut wie möglich vorauszuplanen.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?
Mein aktuelles Projekt ist ein besonders herausforderndes. Ich bin als Projektkoordinatorin in ein bereits mehrjährig laufendes, sehr großes und komplexes, internationales Projekt eingestiegen. Hier stellt sich für mich die Herausforderung, die eingespielten Strukturen zu respektieren und gleichzeitig Möglichkeiten für Verbesserungen aktiv zu nutzen.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Ich finde die drei Eigenschaften Anpassungsfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Freude an der Zusammenarbeit sind die wichtigsten Fähigkeiten, die man mitbringen sollte. Jedes Projekt bringt neue Themen, neue Kulturen und Werte. Eine Lösung, die in einem Projekt gut gepasst hat, muss für das nächste nicht auch gleich erfolgsversprechend sein.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Zunächst finde ich es eine sehr gute Berufswahl. An der Uni habe ich das Thema Projektmanagement als theoretisch sehr einfach wahrgenommen. Das ganze in die Praxis umzusetzen, ist dann aber erst die Herausforderung. Dabei ist es von Anfang an wichtig, den eigenen Stil zu entwickeln. Erwähnenswert ist noch, dass ein*e Projektmanager*in für das Management da ist, inhaltliche Expert*innen können wir nicht in jedem Projekt werden. Sich hier abzugrenzen, ist für jüngere Menschen nach meiner Beobachtung anfangs schwierig.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Die Projektmanagement-Zertifizierung ist zwar etwas aufwendig, aber es zahlt sich jedenfalls aus. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Standardmethoden erörtert und diskutiert werden, dabei kommt man mit Projektleiter*innen aus den verschiedensten Bereichen in einen inspirierenden Austausch und kann den bisherigen Methodeneinsatz auch mal in Frage stellen. Das Zertifikat als anerkannter Nachweis für die eigenen PM-Kompetenzen kann im Auswahlprozess zur Besetzung der Projektleitung jedenfalls sehr hilfreich sein.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die Vielfältigkeit und dass ich mich immer wieder in neue Branchen, Themenfelder und Teamgefüge einarbeiten kann.

 

Zur Person

Ausbildung

- Wirtschaftsinformatik-Studium an TU und Uni Wien

 

PM-Zertifizierungen

- Zertifizierte Senior-Projektmanagerin (pma/IPMA® Level B)

 

Berufsstationen

- T-Systems

- Siemens

- ÖGK

- PremiQaMed

- Deloitte (aktuell)

 

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Kerstin Porkert

Leitung Solution Sales

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

DI Dr. Kerstin Porkert MBA

Leitung Solution Sales

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Ich arbeite seit dem Abschluss meines Informatik-Studiums als Software- und IT-Infrastruktur Projektleiterin in der IT-Branche.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanagerin im Unternehmen?

Meine Aufgabe im Sales Prozess von Large Account IT-Infrastrukturprojekten ist es, diese in klassische und agile Projekte anhand einer Anforderungs- und Umweltanalyse zu qualifizieren. Für klassische „PLAN-BUILD-RUN Projekte“ erfüllen wir im Team die Phase „PLAN“ und übergeben nach der Projektplanung die Steuerung und Koordination der Umsetzung an unser Technikteam. Agile Kundenprojekte werden von mir von der Presales-Phase bis hin zum Projektabschluss als Projektleiterin geleitet.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?
Eines meiner letzten Großprojekte war die Erneuerung des Rechenzentrums bei einem international tätigen Kunden inklusive Evaluierung von Cloud Technologien. Das Projekt war geprägt von wechselnden Cloud Expert*innen im Kernteam. Zudem war professionelles Projektmanagement nur vereinzelt bei Projektmitarbeiter*innen und in der Projektumwelt ein Begriff. Die Herausforderungen waren daher zahlreich.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Aus meiner Sicht stehen drei Dinge für eine gute Projektmanagerin im Zentrum.

  1. Klare & transparente Aufbereitung des Projektauftrages und der Pläne.
  2. Ausgereifte Kommunikationsfähigkeit inkl. einer Strategie für jedes individuelle Projekt.
  3. Ganzheitliches und lösungsorientiertes Denken.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die Projektmanager*in werden wollen?

Zuerst sollte man sich die Projektmanagement Basics aneignen und anschließend ein Projekt im privaten Kontext suchen. Für ein erstes Projekt würde sich zum Beispiel ein Abschluss einer Masterarbeit anbieten. Es geht dabei nicht darum möglichst viele Projektmitarbeiter*innen zu haben, sondern ein Projekt selbst zu planen und konsequent durchzuführen, um herauszufinden, ob man Spaß daran hat.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Man beschäftigt sich mit den Lehrinhalten im Detail und kann die vermittelten Projektmanagement-Methoden in laufenden Projekte sofort umsetzen. Die projektinterne Kommunikation gewinnt an Qualität mit steigender Anzahl der Projektmitarbeiter*innen, die eine Projektmanagement-Ausbildung oder -Zertifizierung haben. Somit sprechen alle Projektbeteiligten „die gleiche Sprache“.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Ein funktionierendes Projektteam kann schwierigste Situationen im Projekt gemeinsam schaffen.

 

Zur Person

Ausbildung

- MBA in Change Management and Organizational Development an der LIMKA Austrian Business School

- Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften (Dissertationsgebiet: Informatik) an der Johannes Kepler Universität

- Master- und Bachelorstudium Informatik an der Johannes Kepler Universität

 

PM-Zertifizierungen

- Certified Senior Projektmanagerin (IPMA® Level B)

- Certified ScrumMaster (SCRUM ALLIANCE)

- Certified Junior Projektmanagerin (IPMA® Level D)

 

Berufsstationen

seit 10/2018: Leitung Solution Sales, Projektmanagerin, ACP IT Solutions GmbH

- Leitung IT-Management, Projektmanagerin, GRZ IT Center GmbH

- Projektmanagerin, RACON Software GmbH

- Research and Teaching Assistant, Johannes Kepler Universität

Franz Gschaider

Kompetenzstelle für Bauprojektmanagement

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

DI Franz Gschaider, zSPM

Kompetenzstelle für Bauprojektmanagement

Technik, Bau, Liegenschaften

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Baumanagement im Krankenhauswesen

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager im Unternehmen?

Als Projektmanager bin ich in der Abwicklung von Bauprojekten auf unterschiedlichen Standorten der Salzburger Landeskliniken (SALK) tätig. Die Bauprojektlandschaft ist hinsichtlich verschiedener Projektgrößen und -inhalte in den SALK vielfältig und reicht von Machbarkeitsstudien bis über mehrjährige Neu-/Umbauprojekte. Als Stabstelle im Managementbereich Technik, Bau und Liegenschaften bin ich auch für Strategieentwicklungen im eigenen Bereich und an den Schnittstellen zu anderen Bereichen tätig.  

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Derzeit arbeite ich, abgesehen von diversen Umbauprojekten, an der Digitalisierungsstrategie unseres Bereichs. Die Digitalisierung der Bauwirtschaft und des Facility Managements schreitet voran – als Errichter und Betreiber von Gebäuden wollen wir den Focus auf Verbesserungspotenzial in der Instandhaltung und Betriebsführung prüfen und daraus gegebenenfalls Vorgaben für die Errichtungsphase definieren. In der Digitalisierungsstrategie soll die schrittweise Einführung von neuen Methoden (z.B. BIM) und digitalen Instrumenten in der Errichtung, wie auch im Betrieb von Gebäuden, festgelegt werden. Spannend für mich ist dabei der Einblick in die Prozesse der Betriebsführung die bisher in meinem Tätigkeitsfeld nur am Rande bekannt waren. 

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Durch die Vielzahl an Stakeholdern (Vorstand, Ärzte, Pflege, Logistik etc.) ist eine transparente und geordnete Kommunikation essenziell. Gleichzeitig sollte erkannt werden, welche Informationen für welchen Stakeholder relevant sind, um Ansprechpartner gezielt anzusprechen und abzuholen.

Ein „Big Project Picture“ zu entwickeln und mit dem Projektteam vor Augen zu haben, hilft Probleme gemeinsam zu meistern ohne Projektziele aus den Augen zu verlieren. Die Fähigkeit einen Rahmen zu schaffen indem kreative Lösungen gefunden werden können, sehe ich ebenfalls als wesentlich.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Die eigenen Kompetenzen zu kennen und darin Selbstvertrauen zu haben. Zu wissen, wann man Unterstützung durch Dritte (z.B. Projektcoach) benötigt und nicht davor zu scheuen diese zu fordern. Methoden und Vorgehensweisen anderer Projektmanager*innen beobachten und analysieren. Erfahrung als Projektmitarbeiter*in und Projektteam-Mitglied im Vorfeld sammeln.

Außerdem wichtig: Rechtzeitig zu kommunizieren, wenn Ziele unrealistisch sind oder sich eine Überbelastung anbahnt – jede*r kompetente Projektmanager*in kann durch Überlastung zu einem/ einer „schlechten“ Projektmanager*in werden.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Im Zuge der Zertifizierungsvorbereitung konnte ich mein Methodenspektrum erweitern und im Austausch mit anderen Zertifizierungskandidat*innen fachübergreifend dazulernen. Die Zertifizierung ist der Nachweis meines Know Hows im Projektmanagement und hilft mir in der Akzeptanz meiner Kompetenz durch Dritte.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projektteams, die Herausforderungen durch verschiedenste Projektinhalte und der sichtbare Erfolg, wenn ein Bauprojekt abgeschlossen ist und der Betrieb aufgenommen wird, sind meine Motivatoren.

Jede durchgestandene Projektkrise birgt positive Aspekte und festigt den Zusammenhalt im Projektteam – die Dynamiken auf der sozialen Ebene sind immer wieder faszinierend!

 

Zur Person

- HTL Hochbau in Wien

- Studium Bauingenieurwesen an der TU Wien

- Ziviltechnikerprüfung 2010 (ruhende Befugnis)

- diverse Fortbildungen im technischen, rechtlichen Bereich und in der Personalführung

- Zertifizierung zum Senior Project Manager im Februar 2021 (pma/IPMA® Level B)

- Mehrjährige Tätigkeiten in Ziviltechnikerbüros in Wien und Salzburg

- seit 2016 im Bauprojektmanagement der Salzburger Landeskliniken

Manuel Reinhardt

Leiter Netzdokumentation

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Manuel Reinhardt
Dipl.-Wirt.-Inf. (FH)
Certified Project Manager IPMA® Level C
Leiter Netzdokumentation
STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Energieversorgung

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager im Unternehmen?

Die Projektleitung von IT-Projekten im Bereich Netze.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Im aktuellen Projekt geht es um die Erneuerung des Geografischen Informationssystems (GIS). Aufgrund der Projektgröße und -dauer ist das Projekt in drei Teile unterteilt. Das Projekt ist neben vielen fachlichen Themen sehr IT-lastig und auch politisch, da das System später bei mehreren Energieversorgern zum Einsatz kommt. Es existieren unterschiedliche Sichtweisen in den jeweiligen Häusern im Rahmen des Projektmanagementdreiecks (Kosten, Umfang / Qualität, Zeit). Gerade auf Projektauftraggeber-Ebene arbeite ich deshalb häufig mit dem Auto als Vergleich. Sitzheizung, Anhängekupplung, Automatikgetriebe, etc. nutze ich als Metapher für die oft sehr speziellen GIS-Themen.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Um als Projektmanager*in erfolgreich zu sein, braucht man meiner Meinung nach eine hohe soziale Kompetenz, Erfahrung in der Führung, Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit. Daneben sind auch Diplomatie und Kommunikationsstärke bzw. die Fähigkeit große und lange Meetings zu moderieren wichtige Soft Skills. Projektbezogene Fachkenntnisse sind ein Vorteil, Grundlagenkenntnisse im jeweiligen Bereich des Projekts sind aber auf jeden Fall notwendig.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Jungen Menschen, die im Projektmanagement arbeiten wollen, rate ich dazu Weiterbildungen zu besuchen, sich auf jeden Fall mit dem Thema Projektmanagement zu beschäftigen, indem man zum Beispiel Artikel oder Fachbücher liest oder sich mit Tools auseinandersetzt. Außerdem sollte man sich selbst etwas zutrauen und viel öfter auf sein Bauchgefühl hören. Zertifizierungen sind eine gute Möglichkeit die eigenen Kenntnisse nachzuweisen und sich von einer externen, objektiven Quelle Feedback zu holen.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Tiefe Kenntnisse über die Methoden und wann und wie diese zum Einsatz kommen (sollten).

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

- Abwechslung, Themen aufgreifen, umsetzen und abschließen

- etwas voranbringen und ändern zu können

- der Fortschritt und die Zukunft

 

Zur Person

Ausbildung

- Ausbildung zum Vermessungstechniker

- Diplomstudium Wirtschaftsinformatik

 

PM-Zertifizierungen

- Zertifizierung Certified Project Manager IPMA® Level C

 

Berufsstationen

- Vermessungstechniker, Systemingenieur, Technische Werke Friedrichshafen GmbH

- Systemingenieur, Stadtwerk am See GmbH & Co KG

- Projektmanager Assetmanagement, NetzWerkStadt GmbH & Co KG

- Leiter Netzdokumentation, Stadtwerk am See GmbH & Co KG

Stefan Zeillinger

Geschäftsführer

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

DI Stefan Zeillinger, Geschäftsführer

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Ich arbeite in der Baubranche, genauer gesagt habe ich mich die letzten 15 Jahre mit Projektmanagement im Krankenhausbau beschäftigt.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen, in der Organisation?

Ich bin als Geschäftsführer mit technischem Schwerpunkt für das Projektmanagement zuständig – für die Auswahl und Führung der Projektleiter, für die Zielerreichung der laufendenden Bauprojekte unserer Organisation.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Wir arbeiten seit 2017 am AKH Wien gleichzeitig an rd. 100 Umbauprojekten in verschiedenen Größenordnungen und Projektphasen. Im laufenden Krankenhausbetrieb ist das eine Aufgabe, an die man mit Respekt und Umsicht herangehen muss. Die größte Herausforderung seit bald zwei Jahren ist es, die aufgrund von COVID-19 angespannte und belastende Situation der Nutzer und Nutzerinnen, für die wir planen und bauen, mit den Termin- und Kostenzielen in Einklang zu bringen. Außerdem ist es für uns schwierig, eine vernünftige Kommunikation in den Projektteams und in der Organisation trotz aller Einschränkungen aufrecht zu erhalten.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Neben den Grundlagen im Projektmanagement und Bau vor allem Umsicht, Ausdauer, Teamfähigkeit und Kommunikationsgeschick.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Die Sache von Grund auf angehen. Praxis ist wichtig. Die Arbeit der anderen würdigen (bei Bauprojekten: vor allem auch die der Leute am Bau).

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung / Agile Leader-Zertifizierung?

Ich habe die Projektmanagement-Aufgabe als Architekt von der praktischen Seite kennengelernt. Die Projektmanagement-Zertifizierung motiviert dazu, die theoretischen Grundlagen zu vertiefen und das eigene Tun kritisch zu prüfen. Außerdem ist sie ein Kompetenznachweis, eine objektive Bestätigung der Fähigkeiten und der Qualifikation, die man hat.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Es ist wirklich niemals langweilig. Die Projekte erweitern den Horizont, weil man die Bedürfnisse der Kunden verstehen muss, um ein Projekt erfolgreich umsetzen zu können.

 

Zur Person

Ausbildung

- Architekturstudium an der Technischen Universität Wien

- Ziviltechnikerprüfung

 

PM-Zertifizierung:

- Zertifizierter Senior-Projektmanager (pma/IPMA® Level B)

 

Berufsstationen

Ortner Reinraumtechnik

- Projektabwicklung im Halbleiterbereich bei Infineon München

 

Akademie der Wissenschaften, Wien

- Vertretung des Bauherrn für Laborbauprojekte, Prokurist

 

VAMED

- Projektleiter am AKH Wien

- Gesamtprojektleiter TU Auftrag Landesklinikum Mistelbach

- Geschäftsführer Projektgesellschaft am AKH Wien

Aziz Alaloglu

Projektmanager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Aziz Caglar Alaloglu, Projektmanager, Siemens Mobility Austria GmbH

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

In der Schienenfahrzeugindustrie und dabei mit Fokus auf Turn-Key (schlüsselfertige) Lösungen.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager im Unternehmen, in der Organisation?

Meine Aufgabe ist, mein Projektteam so zu leiten, dass wir unser Produkt, gemäß den Kundenwünschen, in der vereinbarten Qualität und innerhalb des Terminplans sowie des zur Verfügung stehenden Budgets liefern.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?
In meinem aktuellen Projekt „Avenio Katar Education City“ haben wir ein neues Straßenbahnkonzept entwickelt. Dabei fährt das Fahrzeug - vergleichbar wie bei einem Elektroauto - mit Hilfe von Batterien und Kondensatoren oberleitungsfrei zwischen den Haltestellen. Weiterhin müssen wir dieses Produkt wüstentauglich machen und in einem Land zugelassen bekommen, in dem es bisher noch keine Schienenfahrzeugprojekte gab.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

In unserer VUCA-Welt kommt jeden Tag eine neue unerwartete Herausforderung auf uns zu, die schnell gelöst werden muss oder einen noch nie da gewesenen Lösungsansatz erfordert, der es uns ermöglicht, unser Projekt schneller/ günstiger und/ oder mit höherer Qualität liefern zu können. Um in dieser Umgebung erfolgreich zu sein, stehen Flexibilität, Vielseitigkeit, sowie interpersonale/ interkulturelle Kompetenz für mich ganz oben auf der Liste der notwendigen Fähigkeiten.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Ein Job im Projektmanagement ist eine sehr vielseitige und komplexe Rolle, bei der die Tatsache nicht außer Acht gelassen werden darf, dass sie sehr erfahrungsgetrieben ist. Zum Glück hatte ich sehr erfahrene Mentoren, die mich immer unterstützt und beraten haben. Von ihnen habe ich gelernt, dass man im Projektmanagement (PM) unbedingt ein starkes Fundamt, eine Kernkompetenz, braucht und diese mit komplementären Fähigkeiten erweitern muss. Steigt man dann auf der PM-Karriereleiter auf, entfernt man sich von seinem Kernkompetenzen und fokussiert sich mehr auf die strategischen Fähigkeiten und Softskills. Nichtsdestotrotz wird jeder Turm auf einem Fundament gebaut. Vernachlässigt man das Fundament, stürzt der Turm ein, bevor er hoch genug werden kann. Daher empfehle ich jungen Projektmanagern und Projektmanagerinnen geduldig zu sein und Zeit in ein starkes Fundament zu investieren.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung / Agile Leader-Zertifizierung?

Ein großer Vorteil ist, dass es möglich ist, über die jeweilige Zertifizierung sofort den Skill-Level unterschiedlichster Projektmanager*innen zu erkennen, da alle den gleichen Zertifizierungsprozess durchlaufen mussten. Des weiteren bringt der Zertifizierungsprozess weitere Vorteile mit sich: Durch die intensive Vorbereitung kann ein*e Kandidat*in viel über seine/ ihre eigenen Kompetenzen reflektieren und diese mit anderen Kolleg*innen in den Community vergleichen, sich austauschen und das eigene Netzwerk erweitern.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die Vielseitigkeit der Tätigkeiten, hohe Verantwortung und starke Eigenständigkeit faszinieren mich sehr. Besonders in großen und komplizierten Projekten agiert man als Projektmanager*in als Entrepreneur und verantwortet seine eigene Organisation, wo man nicht nur die fachliche, sondern auch die disziplinarische Führung aller Mitarbeiter*innen übernimmt. Solche Projekte kann man sehr gut mit einem Start-Up vergleichen.

 

Zur Person

Ausbildung

- Hochschule:  Istanbul Gymnasium (Istanbul / Turkei)

- Bachelor of Science in Maschinenbau:  Technische Universität Darmstadt (Deutschland)

- Master of Science in Maschinenbau:  Technische Universität Darmstadt (Deutschland)

 

PM-Zertifizierungen

- IPMA® Level C Zertifizierung, PMA Österreich

- PM C Zertifizierung, Siemens AG

 

Berufsstationen

- T&C Engineer (Softwareentwicklung) in Erlangen und Ankara (TR)

- Contract and Claim Manager, O&M QEC Projekt, Doha (QAR)

- On-Shore Project Manager, Avenio QEC Project, Doha (QAR)

- Gesamt Project Manager, Avenio QEC Project, Wien (AT)

 

Web/Social Media Links

LinkedIn-Profil

Jens-Uwe Braun

Inhaber/ Geschäftsführer

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?

Prof. Jens-Uwe Braun

Inhaber/Geschäftsführer der Braun Anlagenbau GmbH

Certified Senior Project Manager IPMA® Level B

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Ich arbeite branchenunabhängig und bin daher sehr flexibel am Markt.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen, in der Organisation?

Meine Aufgabe als Projektmanager besteht darin, flexibel und bedarfsgerecht auf die Wünsche und Vorstellungen meiner Auftraggeber einzugehen. Die Planung und Durchführung der Projektarbeit umsichtig und zielorientiert zu steuern, wobei der Gesamtüberblick aus der sogenannten Vogelperspektive über die Projektkernthemen beibehalten wird; dies auch teils unter sehr hoher Belastung und zunehmender Detailtreue.

Im Weiteren liegt mir die Qualifizierung und Zertifizierung der Young Generation von Projektmanager*innen sehr am Herzen. Diese Themen sind neben meinen interessanten Mandaten als Projektmanager ein zweites Standbein von mir.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Ich habe bis Ende August 2021 in Funktion des Gesamtprojektleiters (GPL) das Bauvorhaben "Weiterentwicklung des Waffenplatzes, Wangen an der Aare" im Kanton Bern für die Schweizer Armee operativ geleitet, geplant und gesteuert. Als GPL war ich für eine stabile und belastbare Projektabwicklung in den ersten Projektplanungszyklen mit allen beteiligten Stellen (intern/extern) verantwortlich. Bei diesem herausfordernden Projekt wird der bestehende Waffenplatz durch den Neubau einer Rettungskaserne und eines Gebäudes für die Wache, Administration und Sanität für rund 89 Millionen Franken (=82,8 Millionen Euro) modernisiert. Gebaut wird bis voraussichtlich 2025. Die Ausbildung der Rettungssoldaten wird während der Bauarbeiten aufrechterhalten, d.h., die Arbeiten erfolgen unter laufendem Waffenplatzbetrieb. Die Erreichung der Sach-, Termin- bzw. Kostenziele mit den finanziellen und personellen Mitteln, sowie die Erfüllung aller Anforderungen gehörten übergeordnet zu meinen Kernaufgaben.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Ich nenne es immer die vier großen "M" - MAN MUSS MENSCHEN MÖGEN.

Im Weiteren ist eine ausgeprägte Ergebnisorientierung, eine strategisch-konzeptionelle Denkweise, teamorientiertes Führen und die Fähigkeit, mit diversen Interessengruppen fair und ehrlich zu kooperieren meines Erachtens das richtige Rüstzeug.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die Projektmanager*in werden wollen?

Immer an sich zu glauben, erreichbare Ziele zu verfolgen und ein Grundkurs der IPMA® und/oder einen Schnupperkurs in einer Projektgruppe zu absolvieren, um sich zu orientieren, ob der Job das „Richtige“ ist. Projektmanager*innen der neuesten Generation sollte vor allem kommunikativ sein, aber auch in der Lage sein, unvorhersehbare Widerstände flexibel managen zu können. Daher finde ich eine gewisse Selbstreflektion sehr wichtig. Außerdem sollte ein*e Projektmanager*in dem (Projekt-)Team den Rücken freihalten.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung ?

  • Fachexpertise basierend auf Projektmanagement-Wissen
  • Kompetenznachweis durch ein international anerkanntes Zertifikat
  • Sicherung des Arbeitsplatzes
  • Verbesserte Chancen auf dem Arbeitsmarkt

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Für mich sind Projekte eine Mission und Passion zu gleich. Ich mag es, mit Menschen in Projekten zu arbeiten, die gemeinsam mit Achtung und Respekt, d.h. in gegenseitiger Wertschätzung, "Großes" erreichen wollen. Das wiederum gibt mir das notwendige Durchhaltevermögen und die tägliche Motivation, in diesem tollen Job viel für die Allgemeinheit zu erreichen.  

 

Zur Person

Ausbildung

- 09/1992 – 07/1993   Dipl. Maschinenbau-Ingenieur FH (Nachgraduierung) / FH Anhalt Köthen

- 09/1988 – 07/1992   Anlagenbau-Ingenieur / TH Köthen

- 11/1985 – 08/1988   Kommando Spezialkräfte (KSK) bei der Bundeswehr

- 11/1985 – 07/1986    Facharbeiter für Nachrichtentechnik / Militärtechnische Schule

- 09/1983 – 11/1985   Facharbeiter für Mess-/Steuer -und Regelungstechnik / Chemiewerke

 

PM-Zertifizierungen

- 2009: Certified Project Management Associate IPMA Level D

- 2017: Certified Senior Project Manager IPMA Level B

 

Berufsstationen

- 09/2020 – 08/2021 Senior Project Manager, Trainer, Mentor, Coach / ANS AG / CH

- 03/2019 – 08/2021  Gesamtprojektleiter / Steffen Dubach AG / CH

- 06/2019 – 06/2020 Interim Project Manager / Kernkraftwerk Leibstadt / CH

- 09/2018 – 05/2019 Interim Project Manager / AXPO Power AG / CH                                     

- 09/2017 – 12/2017 Interim Project Manager / NZ Group International AG / CH

- 09/2016 – 10/2017 Interim Project Manager / CTU Clean Technology AG / CH

- 01/2016 – 08/2016 Ausübung meiner Nebentätigkeiten als Dozent und Autor

- 04/2010 – 12/2015 Teilprojektleiter / AXPO Power AG im Kernkraftwerk Beznau / CH                                     

- 04/2009 – 03/2010 Gründung der Braun Anlagenbau GmbH / CH

- 04/2007 – 03/2009 Project Manager / CHRIST Ultrapure Water AG / CH

- 12/2000 – 03/2007 Project Manager / Eisenmann Anlagenbau GmbH & Co.KG / D

- 11/1993 – 11/2000 Abteilungsleiter / BIG mbH / D

 

Web/Social Media Links

Unternehmenswebsite

Mail-Adresse

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Stephan Frank

Datenträger EDV GmbH

Was machst du derzeit?

Ich bin bei der Firma „Datenträger“ und steige dort ins Projektmanagement (PM) ein. Bei Datenträger handelt es sich um ein Unternehmen, das Unternehmen bei deren Digitalisierungsprozessen unterstützt. Ein Großteil der Arbeit erfolgt in Form von Projekten, die für Kunden und mit den Kunden abgewickelt werden. Mein persönliches Ziel ist es, derartige Transformationsprozesse als Projektleiter eigenständig implementieren zu können.

 

Warum hast du eine PM-Zertifizierung gemacht?

Die PM-Zertifizierung habe ich aus zwei Gründen absolviert: Um meine fachliche Kompetenzen im Bereich des Projektmanagements zu steigern und um meine Attraktivität für potenzielle Arbeitgeber*innen in Richtung Projektmanagement zu erhöhen. Denn eine PM-Zertifizierung gilt als allgemein anerkannter Qualitätsstandard.

 

Siehst du deine berufliche Zukunft im Projektmanagement? Was möchtest du machen?

Meine Zukunft sehe ich definitiv im PM. Ich kann mir sehr gut vorstellen, zukünftig eine Projektleiterrolle zu übernehmen, oder auch im Projektcontrolling, im  kaufmännischen PM oder in der laufenden Projektorganisation, wie beispielsweise im PMO (Projektmanagement Office), zu arbeiten. Ich denke, dass ich für einen Job im PM gut geeignet bin. Ich arbeite gerne eigenständig, mag es Verantwortung zu übernehmen und bevorzuge abwechslungsreiche sowie spannende Tätigkeiten.

 

Kannst du uns von einem Projekt erzählen?
Das Projekt ist bereits abgeschlossen. Ich habe als Projektmitarbeiter in einer Bank mitgearbeitet, dabei ging es um die Integration der Buchhaltung einer erworbenen Firma. Ich empfand es gleichzeitig als sehr stressig und fordernd, aber ebenso immens spannend. Es war mit Sicherheit ein erfolgreiches Projekt. Aus der ex-post Betrachtung kann ich aber mit meiner jetzigen Erfahrung kritisch anmerken, dass die Projektorganisation doch etwas effizienter hätte erfolgen können.

 

Welche Fähigkeiten denkst du, sind für diesen Job notwendig?

Durchsetzungsfähigkeit, Belastbarkeit, Organisationsgeschick, ein hohes Maß an Sozialkompetenz sowie Empathie und definitiv auch die Fähigkeit effektiv zu kommunizieren, sind für einen Job im Projektmanagement notwendig.

 

Welche Tipps hast du für junge Menschen, die sich für PM interessieren?

Mein Tipp ist, sich über die vielfältigen Möglichkeiten des PM umfassend zu informieren. Ich selbst habe noch vor der Zertifizierung aus Interesse ein Masterstudium zum Thema Projektmanagement an der FH absolviert. Meines Erachtens gibt es sehr viele Möglichkeiten in das Berufsfeld einzusteigen und Wissen bzw. Erfahrung zu sammeln. PM ist ja ein Thema, das alle möglichen Fachbereiche, Disziplinen oder Felder umfasst. Darum finden in diesem Bereich junge Menschen mit unterschiedlichsten Neigungen und Fähigkeiten einen Platz.

 

Zur Person

- Fachhochschule des BFI Wien, Masterstudium: Projektmanagement & Organisation (2019-2021)

- Fachhochschule des BFI Wien, Masterstudium: International Banking and Finance (2016-2018)

- Wirtschaftsuniversität Wien, Bachelorstudium der Betriebswirtschaft, Schwerpunkt: Accounting and Finance (2007-2014)

 

PM-Zertifizierungen

- Zertifizierung IPMA® Level D

- Agile Leader pma/IPMA® Level D mit Anrechnung

 

Berufsstationen

- BAWAG Group (2017-2021): Accountant im Bereich Treasury Accounting, Accountant

- Erste SparInvest KAG / Erste Asset Management (EAM) (2014-2017): Prozessmanager im Bereich Operational Risk & Compliance

 

Social Media Kanäle

LinkedIn-Profil

Xaver Pfaffenbichler

eGovernment

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Franz Xaver Pfaffenbichler

eGovernment, Stadt Wien – Wien Digital

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Öffentlicher Sektor

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen?

Ich bin als Serviceverantwortlicher in der Stadt Wien tätig. Die Rolle ist an den Service Owner laut ITIL angelehnt. Eine Serviceverantwortliche bzw ein Serviceverantwortlicher ist für ein Businessservice in Wien Digital im gesamten Life-Cycle von der Vorhabensidee über die Produktivsetzung bis zur Ablöse verantwortlich. Das unterscheidet sich ein bisschen vom klassischen Projektmanagement, da in diese Rolle viel mehr involviert ist, dafür nehmen die Vorhaben meist nicht so große Dimensionen an. Parallel dazu haben wir in Wien Digital natürlich auch eine eigene Gruppe für das Programm- und Projektmanagement, mit denen wir in großen Projekten zusammenarbeiten.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Mein letztes Projekt hatte ich gemeinsam mit den Wiener Bädern. Zum ersten Mal kann man heuer in Wien die Eintrittskarten für die Wiener Bäder online erwerben. Zusätzlich haben wir nach dem Lockdown die, im letzten Jahr entwickelte, Bäderampel wieder reaktiviert. Einen Online-Shop stellt man sich heutzutage sehr einfach vor, was den meisten jedoch nicht bewusst ist, sind die vielen Anforderungen die sich im Hintergrund bei fast allen Applikationen im öffentlichen Bereich verstecken. Die Lösung läuft on-premise im eigenen Rechenzentrum der Stadt Wien hinter unserem Sicherheitsportal. Der Online-Shop und das System der Wiener Bäder sind stark miteinander verknüpft. Eine große Herausforderung waren die kurzfristigen Vorgaben aufgrund der Corona-Maßnahmen. Hier muss man sehr flexibel und ruhig bleiben, um die geänderten Anforderungen noch während dem Go-Live umsetzen zu können. Das haben wir dank unseres hervorragenden Projektteams erfolgreich geschafft.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Überblick, Planung, und manchmal auch Improvisation, da das mit der Planung oft nicht so leicht ist. ;)

Ganz wichtig ist es auch die Organisation und die Kolleg*innen zu kennen.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Probiert es aus und traut Euch über Euren Schatten zu springen. Projektmanagement ist eine aktive Tätigkeit die etwas Mut kostet, dafür viel Spaß macht.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Bei der Zertifizierung stellt man seine Fähigkeiten unter Beweis und kann diese mit der erfolgreichen Zertifizierung auch nachweisen.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die Abwechslung, die Herausforderung und vor allem die Möglichkeit Abläufe zu optimieren, die man „machen muss“. Behördenwege sind nur selten etwas, das man zum Zeitvertreib macht. Gerade deshalb sollen diese so unkompliziert wie möglich gestaltet werden.

 

Zur Person

- HTL St. Pölten für EDV und Organisation

 

Berufsstationen

- Stadt Wien, Bereiche Identity & Trust, eGovernment, Smart City

 

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Website Stadt Wien

Philip Bargiel

System Engineering Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Philip Bargiel, MSc.

System Engineering Manager 

IPMA® Level D zertifiziert, Scrum Master 

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Erste Berührungspunkte mit dem theoretischen Projektmanagement konnte ich während meines Wirtschaftsinformatik-Studiums sammeln. Danach konnte ich dieses theoretische Wissen ziemlich bald in der Praxis als App- und Webentwickler bei einem Start-Up anwenden. Es folgte ein längerer Zwischenstopp in dem ich als Projektmanager und Assistenz des CIOs sowie im Business Development bei Deloitte tätig war. Dort konnte ich meine Projektmanagement-Kenntnisse mit dem Aufbau eines PMOs enorm ausbauen. Aktuell bin ich als Projektleiter für elektronische Stellwerksysteme im Bereich Railway angestellt. Zusammenfassend kann man meinen Werdegang also vom IT-Unternehmen mit Start-Up Charakter bis zum wirtschaftsprüfenden Großunternehmen definieren. In meiner bisherigen Karriere kann ich bereits auf viele erfolgreiche Strategie- und Innovationsprojekte zurückblicken, die mir in meiner derzeitigen Tätigkeit einen enormem Kenntnisvorteil verschaffen.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Für mich ist Projektmanagement eine Leidenschaft. Das Spannende am Projektmanagement ist das Unbekannte, die Dynamiken mit dem angestrebten Ziel etwas Neues zu erschaffen. Kein Tag gleicht dem anderen. Es gilt täglich neue Herausforderungen zu meistern. Besonderen Spaß machen mir die Vielfalt an Themen sowie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Persönlichkeiten im Team.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Erfolgreiche Projektmanager*innen müssen kommunikativ sein und das richtige Gespür für Lösungsfindungen in brenzligen Situationen haben. Es muss aber auch eine Kultur geben, in der es erlaubt ist, Fehler zu machen damit man fortlaufend Neues lernen kann. Ein*e Projektmanager*in braucht also nicht nur Wissen über passende Methoden & Tools, sondern eben auch diverse Soft Skills, wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Menschenkenntnis oder Empathie.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Es gibt für mich nicht DAS Lieblingsprojekt. Jedes Projekt ist auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes. Generell interessieren mich vor allem Organisations- und Strategieprojekte eines Unternehmens mit dem Bezug zur IT-Abteilung, sowie die Etablierung und Unterstützung von PM-Prozessen mittels Software in Unternehmen.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Projektmanagement hat in sehr vielen Branchen eine hohe Relevanz. Vom DevOps Start-Up Charakter bis hin zum wirtschaftsprüfenden Großunternehmen konnte ich bereits verschiedenste Ausführungen im Projektmanagement beobachten. Dabei hatten alle Projekte immer ein Basisverständnis und eine gleiche Sprache hinsichtlich der Projektmanagementmethodik gemeinsam. Genau dieses Verständnis und diese gemeinsame Sprache bietet einem eine PM-Zertifizierung.. Darüber hinaus hat eine Zertifizierung auch noch andere Vorteile, so stellt sie beispielsweise bei Ausschreibungen oft einen Wettbewerbsvorteil dar oder stellt für Projektmanager*innen einen Karrierebooster für Beförderungen oder bei der Jobsuche dar.

 

Warum engagieren Sie sich in der pma young crew?

Ich bin seit 2016 aktives Mitglied der pma young crew und seit 2018 auch Teil des pma young crew Management Boards. Zu meinen Aufgaben im Board gehören das Finanzcontrolling und das Eventmanagement. Außerdem bin ich IPMA® Ansprechpartner für Aktivitäten außerhalb Österreichs & GeCCo-Koordinator.

Mir gefiel das vielseitige Angebot an Events und Workshops schon immer. Außerdem bietet die pma young crew die Möglichkeit, verschiedene Firmen und deren Projektmanagement bzw. Projekte kennenzulernen. So hat man als junge*r Projektmanager*in Insights, die einem zugutekommen, wenn man zum Beispiel auf Jobsuche ist. Darüber hinaus bietet die pma young crew aber vor allem ein Netzwerk, dass im österreichischen Raum einzigartig ist. Für Rat und Tat bei jeglichen Projektmanagement-Belangen, zum Auf- und Ausbau von Softskills, oder bei Fragen zu Bewerbungen ist die pma young crew DAS richtige Netzwerk.

 

Zur Person

- Studium Wirtschaftsinformatik

- IPMA® Level D Zertifizierung

- Scrum Master Zertifikat

- ITIL Fundation

 

Berufsstationen

- DevOps Web & App

- Business Development

- Project Manager

 

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Julia Kvas

Technology Innovation Manager, Group Information Management

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?

Dipl.Ing. (FH) Julia Kvas, EMBA

Technology Innovation Manager, Group Information Management

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Mondi ist ein börsennotiertes Verpackungs- und Papierunternehmen mit Hauptsitzen in Wien und London. Ich bin im Bereich Information Management tätig.  

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen?

Meine Verantwortung umfasst das Projekt Management von IT Projekten mit Fokus auf bereichsübergreifende Themenfelder mit multidisziplinären Projekt-Teams. Meine Aufgabe beginnt bereits in der Vorprojektphase, mit der Darstellung des Use Cases und dem Investitionsantrag und streckt sich über den gesamten Projektlebenszyklus bis zum Projektabschluss und der Nachprojektphase mit der Übergabe an das betriebsverantwortliche Team.

Weitere Themen in meiner Zuständigkeit sind das Demand Process Management, das Innovation Scouting sowie die Koordination Digitaler Projekte mit unserer internen Data Science Abteilung.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Derzeit verantworte ich die Gesamtprojektleitung der Einführung einer Identity Governance Administration und einer Access Management Lösung. Die Hauptvision des IAM (Identitiy and Accessmanagement) Projektes ist die Verbesserung der Sicherheit, bei gleichzeitiger Verbesserung der Usability für die Benutzer*innen. Es handelt sich hier um ein komplexes Projekt mit zahlreichen internen und externen Stakeholdern sowie Abhängigkeiten zu anderen Projekten und existierenden Systemen. Das Projektteam arbeitet seit dem Start der Implementierung Remote, sowohl das interne Kernteam als auch der Implementierungspartner. Die gesamte Projektdurchlaufzeit beträgt drei Jahre und Anfang Mai haben wir bereits unseren ersten wichtigen Meilenstein wie geplant erreicht.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Besonders wichtig ist die Fähigkeit der zielgruppengerechten Kommunikation. Ein gewisses Organisationsgeschick, vorrausschauende Planung und konsequente Zielstrebigkeit sind äußerst hilfreich im PM-Alltag. Sozialen Kompetenzen wie Empathie, und zu wissen wie man Mitarbeiter*innen motiviert und Vertrauen schafft sind ausschlaggebend für den Projekterfolg. Schlussendlich darf aber auch der Humor und Spaß nicht fehlen. Über sich selbst lachen zu können und auch mal durchzuatmen ist eine notwendige Fähigkeit, um im stressigen Projektmanagement-Alltag die Leichtigkeit und Freude am Job nicht zu verlieren.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Einfach tun, sich trauen und Herausforderungen annehmen. In der eigenen Komfortzone entwickelt man sich nicht weiter.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Sich mit den Inhalten einer Zertifizierung im Detail auseinanderzusetzen, wie den technischen, sozialen und Kontext Kompetenzelementen, den Methoden und Tools des PM hilft, sich sowohl im PM-Alltag, als auch in Gesprächen in einer gemeinsamen Sprache mit anderen PMs auf Augenhöhe zu begegnen.

Es ist ein spezielles Terrain, auf welchem man erst lernen muss, sich sicher zu bewegen. Die Zertifizierung gibt einem eine gute Basis, ein Fundament, auf welchem man mit jedem Projekt weiter aufbauen kann.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Kein Tag ist wie der andere.

 

Zur Person

- Matura an der HTBLuVA Bulme im Bereich Wirtschaftsinformatik

- Studium Infrastrukturwirtschaft an der FH Joanneum Kapfenberg

- Auslandssemester in UK, Praktikum in Deutschland, Diplomarbeit in den USA

- Executive MBA an der Calfornia Lutheran University

- pma/IPMA® Zertifizierung Level C

 

Berufsstationen

- KNAPP AG: internationale Vertriebserfahrung in China und Russland

- Anton Paar GmbH (Graz): Nachwuchsführungskräfte Trainee Programm & Mitarbeiter im Bereich IT / SAP CRM

- Anton Paar Inc. in USA: Regional Koordinator -  Bereich Projektmanagement und Marktentwicklung

- BASF in Österreich: Bereich Vertriebsentwicklung

- Mondi AG: seit 2019 als Technology Innovation Manager, Fokus auf IT, Projektmanagement und Technologieentwicklung.  

 

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Foto: © Andi Bruckner

Indira Cejvan

Specialist Corporate Project Office

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Indira Cejvan, MA, uPM, zPM

Specialist Corporate Project Office, POLYTEC GROUP

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Die POLYTEC GROUP ist Zulieferer in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie sowie Märkten außerhalb dieses Sektors und Entwickler und Hersteller von Kunststoffteilen.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen?

Ich bin Teil eines dreiköpfigen CPO Teams. Als Corporate Project Office bieten wir unterschiedliche Services im Projektmanagement an, wie z.B. Projektleitung, -beratung und -coaching. Als Projektleitung übernehme ich Aufgaben wie die Projektinitialisierung, den Start, die Koordination, etc. Meine eigentliche Aufgabe liegt aber darin, das Projektteam arbeitsfähig zu machen – ein umfangreiches Arbeitspaket. Das Reporting im Programme Steering ist ebenfalls eine wesentliche Aufgabe des CPO.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

Ich leite mit einem Kollegen aus der IT ein SAP S4HANA Rollout Projekt (d.h. ein Enterprise Resource Planning System zur Steuerung von Unternehmensprozessen) – von Natur aus ein komplexes Vorhaben. Unser SAP Projekt ist allerdings noch spannender, weil gleichzeitig ein „Manufacturing Execution System“, das die gesamte Produktion steuert, ausgerollt werden soll. Und das Ganze nicht nur an einem Standort. Die Abhängigkeiten, Komplexität und Dynamiken sind umfangreich.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Für die Projektleitung im Allgemeinen sollte man Human Skills beherrschen und leben. Dazu zählen unter anderem Empathie, aktives Zuhören und Lösungsorientiertes Denken. Darüber hinaus sind methodische Kompetenzen im Projektmanagement unabdingbar. Je nach Projekt erweitern sich die Anforderungen an die Projektleitung, wie z.B. im Fall von meinem SAP Projekt. Hier ist fundiertes System- und Prozessverständnis vom Unternehmen Grundvoraussetzung. Mut und eine Portion Gelassenheit dürfen aber auch nicht fehlen.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Um diesen Beruf so ausüben zu können, wie er es von einem fordert, muss man Menschen mögen. Eine andere Einstellung lässt der Alltag im Projektleben nicht zu. Sie würde einem das Leben nur schwerer machen. Außerdem rate ich jungen Menschen dazu, ruhig auch in der Gestaltung ihres Berufswegs auf Kreativität zu setzen.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Die theoretischen Vorteile liegen auf der Hand: Man setzt seinem Wissen und seiner Erfahrung einen offiziellen Stempel auf. In meinem Fall war es meine IPMA® Level D Zertifizierung, die mir die Türen zu vielen Branchen geöffnet hat. Meine IPMA® Level C Zertifizierung und die Erfahrungen, die ich mit der Zertifizierung besiegelt habe, haben mich zur POLYTEC GROUP geführt. Ich sehe Zertifizierungen daher als Entwicklungsbooster und Wegweiser – wenn man die Wegweiser lesen und die Wege gehen kann.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

In meiner Rolle bekomme ich Einblicke in nahezu alle Unternehmensbereiche. Ich lerne mein Umfeld immer wieder neu kennen, je nach Projekt und Projektteam. Und was mich am meisten bereichert: Ich hätte nie gedacht, dass die Digitalisierung zu meinem Arbeitsumfeld wird.

 

Zur Person

Ausbildung 

- Project Manager, zPM, pma/IPMA® Level C

- Univ. Projektmanager (uPM), SMBS – University of Salzburg Business School

- Master of Arts in English Studies and the Creative Industries, Universität Salzburg

- Project Management Associate, zPMA, pma/IPMA® Level D

 

Berufsstationen

- next level consulting: PM Consultant, Unternehmensberatung, Projektleitungen u.a. in den Branchen Automobil, Energie und Industrie

- inkling: Selbständige Lektorin und Übersetzerin

- Projekterfahrungen im akademischen Bereich, in Kunst, Kultur und Literatur

 

Social Media Kanäle

LinkedIn-Profil

Brigitte Schaden, pma Präsidentin

Selbständige Managementberaterin, Coach und Wirtschaftsmediatorin

Chair of GAPPS

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Ich habe vier Visitkarten. 😊 Aber nehmen wir die von Projekt Management Austria, hier steht: Mag. Brigitte Schaden, pma Präsidentin.

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

In allen, ich bin ja im Projektmanagement tätig. 😊

 

Was ist Ihre Aufgabe im Unternehmen?

Ich bin für den Außenauftritt zuständig, also PR und Marketing, aber auch für Business Development und Projektmanagement-Standards. Ausserdem bin ich als Assessorin bei Zertifizierungen nach IPMA®-Standard tätig.

 

Können Sie uns von einem aktuellen (oder kürzlich abgeschlossenen) Projekt erzählen?

Wir haben in GAPPS (Global Alliance for the Project Professions) ein "Framework for Leadership in Complexity" fertiggestellt und im Februar 2021 veröffentlicht. Da das ein internationales Projekt war, hat uns die Situation, dass nur virtuelle Meetings möglich waren, bei der Entwicklung sogar unterstützt.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Kommunikation, Stakeholdermanagement, Risikomanagement, Kreativität - und Humor!

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Projektmanagement ist ein wichtiger Bereich, der auch in den nächsten Jahren weiter Bedeutung hat - also finde ich, dass es eine gute Entscheidung ist. Als Tipp kann ich nur mitgeben: Soziale Kompetenzen stärken.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagment-Zertifizierung?

Eine PM-Zertifiierung ist ein echter Kompetenznachweis. Ich sage nicht nur, dass ich etwas gemacht habe, sondern ich habe eine neutrale Bestätigung, dass ich wirklich kompetent bin. Und dieser Nachweis ist international anerkannt.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die Abwechslung und die Menschen.

 

Zur Person

Ausbildung

  • Studium der Verscherungsmathematik, Technische Univsität Wien
  • Studium der Betribsinformatik, Universität Wien
  • Ausbildungscurriculum in systemischer Beratung - CONECTA (ÖGGO)
  • zertifizierte Senior-Projektmanagerin (pma/IPMA®)
  • Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin (Universität Klagenfurt/Falk group)

 

Berufsstationen

  • Mehrjährige Tätigkeit in der IT im Banken und Versicherungsbereich
  • IT-Leiterin eines Handels- und Fertigungsunternehmens
  • Mehrjährige Tätigkeit im Qualitäts- und Projektmanagement, sowie im Seminarbereich
  • Leiterin des Projektmanagement Competence Centers der Libro AG/Konzernebene
  • Leiterin Personal & Organisation & Projektportfoliomanagement der Lion.cc Libro Online AG
  • Mitglied des Certification Validation Management Boards der IPMA
  • Vorstandsmitglied von GAPPS (Global Alliance for Project Performance Standards)
  • President of IPMA® – International Project Management Association
  • Chair of IPMA® – International Project Management Association
  • Vorstandsvorsitzende von Projekt Management Austria (pma)

 

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Jennifer Eisinger

Head of Business Management

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Jennifer Eisinger BA MA cSPM, Head of Business Management, ÖAMTC Flugrettung

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Ich bin in der Flugrettung tätig.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen?

Meine Aufgabe als Projektmanager umfasst die Begleitung von unterschiedlichsten Projekten von der Entstehung bis zum Go Live. Es sind abwechslungsreiche Aufgaben mit unterschiedlichen Stakeholdern - egal ob es darum geht, das Portfolio des Unternehmens zu erweitern oder die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.

 

Können Sie uns von einem aktuellen (oder kürzlich abgeschlossenen) Projekt erzählen?

Mein zuletzt abgeschlossenes Projekt ist Christophorus 17. Hier ging es darum, einen Flugrettungsstützpunkt zu errichten und sämtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Dafür sind viele nationale und internationale Richtlinien zu erfüllen. Das Projekt reichte vom Zuschlag bis zur Inbetriebnahme von Christophorus 17. In der letzten Bauphase waren wir mit dem landesweiten, coronabedingten Lockdown konfrontiert und da war nochmal viel Improvisationstalent und PM-Geschick gefragt, um rechtzeitig Ende Mai 2020 den Betrieb aufnehmen zu können. Für dieses Projekt wurde ich von pma als project manager of the year 2020 ausgezeichnet und das macht mich besonders stolz.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Projektmanagement ist für mich, immer den Überblick zu behalten und vor allem auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Wichtig als Projektmanager*in ist auch, gerne im Team für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Trau dich, verliere das Ziel nie aus den Augen und wachse mit den Herausforderungen.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagement-Zertifizierung?

Durch die Zertifizierung werden einerseits die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten durch unabhängige Assessor*innen bestätigt und andererseits gilt dieser Nachweis mittlerweile als Qualitätskriterium sowie Wettbewerbsvorteil bei nationalen sowie internationalen Ausschreibungen.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Projektmanagement ist eine Leidenschaft. Man behält immer das Big Picture im Auge und führt ein Team mit Empathie, Kommunikationsgeschick sowie methodischer Kompetenz zum Ziel. Es macht speziell die Vielfalt an Themen sowie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr viel Spaß und man steht regelmäßig vor neuen Herausforderungen.

 

Zur Person

Ausbildung (Stichworte)

- HAK-Matura

- FH Burgenland Bachelorstudium Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung sowie Masterstudium Management im Gesundheitswesen

 

Berufsstationen (Stichworte)

- Praktikantin bei der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse - hier das Interesse am Gesundheitswesen entdeckt.

- Redaktion der Heimzeitung eines NÖ Landespflegeheims

- Während des Studiums Praktikum bei der ÖAMTC Flugrettung, und ich wurde gebeten zu bleiben.

- Seit 14 Jahren arbeite ich für die ÖAMTC-Flugrettung. Im Laufe der Zeit hatte ich die Chance die unterschiedlichen Bereiche kennenzulernen. Nach und nach habe ich dann gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer begonnen, den Bereich Projektmanagement samt dem PMO aufzubauen. Mittlerweile bin ich Leiterin der Abteilung Business Management, in der auch Projektmanagement angesiedelt ist, und bin für unterschiedlichste nationale und internationale Projekte verantwortlich.

 

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ÖAMTC Website

 

Foto: © pma/L. Schedl

Andreas Bauer

Project Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Ing. Andreas Bauer, Project Manager, ZKW Lichtsysteme GmbH

 

In welcher Branche arbeiten Sie?

Automobilindustrie

 

Was ist Ihre Aufgabe als Projektmanager (PM) im Unternehmen?

Als Projektleiter bin ich der direkte Ansprechpartner für den Kunden. Die Einhaltung der Projektziele (technisch, terminlich und finanziell) ist meine Kernaufgabe und wird durch eine regelmäßige Planung, Controlling und Steuerung sichergestellt. In dem Projekt bin ich für die Führung und Koordination der Projektteammitglieder aus den unterschiedlichen Fachabteilungen zuständig.

 

Können Sie uns von einem aktuellen Projekt erzählen?

In meinem aktuellen Projekt geht es um die Entwicklung von Premium-Scheinwerfern für die Automobilindustrie. Ich habe von Beginn an die Detailtiefe der Terminpläne erhöht, um im Falle von Terminverschiebung möglichst rasch und transparent die Auswirkungen aufzeigen zu können (Lessons Learned). Hier durch war es im Projektverlauf möglich rasch die Auswirkungen durch Terminverschiebungen des Kunden auf zu zeigen und so beim Kunden und intern die erforderlichen Entscheidungen herbei zu führen. Dies ist ein gutes Beispiel, wie wichtig die Methoden des Projektmanagements für den Projekterfolg sind.

 

Welche Fähigkeiten sind für diesen Job notwendig?

Die sozialen Kompetenzen sind heute wichtiger denn je und Kommunikation ein wesentlicher Schlüsselfaktor im Projekt. Da sehr viele Aktivitäten parallel laufen, ist es besonders wichtig hier den Überblick zu bewahren, die Prioritäten richtig zusetzen und dabei das „Big Picture“ nicht aus Augen zu verlieren. Durchhaltvermögen, Durchsetzungsstärke und das Treffen von Entscheidungen sind unumgänglich, um die Projektziele zu erreichen. Im wesentlich benötigt man einen guten Mix aus sozialen Kompetenzen, Methodenkompetenzen (PM) und einem gewissen Maß Fachwissen bzw. „Hausverstand“.

 

Was raten Sie jungen Menschen, die PM werden wollen?

Da die Position Projektleiter*in einen großen Anspruch an die soziale Kompetenz der Person richtet, finde ich es wichtig die Möglichkeit zu haben, in die Rolle rein zu wachsen. Die Position als Kernteam-Mitglied (z.B.: technische*r Projektleiter*in) gibt eine gute Möglichkeit, die Aufgaben des Projektmanagements kennen zu erlernen. Ich bin froh, dass es bei ZKW diese Möglichkeiten gegeben hat und gibt. Aus meiner Sicht ist es für mich als Projektleiter wichtig ein Vorbild sein und auch selbst das zu leben, was man von seinem Team erwartet.

 

Welchen Vorteil bringt eine Projektmanagment-Zertifizierung?

Die Zertifizierung als Projektleiter*in stellt für mich einen Standard des Projektmanagements dar, welcher trotz Spezialisierungen von Branchen und Firmen ein gemeinsames Verständnis und Qualität sicherstellt. Bei der Firma ZKW wurde das Zertifizierungsprogramm zur Qualitätssteigerung im Projektmanagement und für einen gemeinsamen internationalen Standard umgesetzt. Im Rahmen der Zertifizierung konnte ich mir einige Verbesserungspotenziale für meine Arbeit mitnehmen, da man hier seine bisherige Arbeit aus dem Blickwinkeln IPMA betrachtet und Situationen dahingehend reflektiert.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

Die ständigen neuen Herausforderungen in den Projekten, die man gemeinsam mit seinem Projektteam löst und man sich so permanent weiterentwickelt. Kein Projekt gleicht dem anderen ob technisch, terminlich, organisatorisch oder sozial und diese Vielfalt ist für mich besonders reizvoll. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für mich die Eigenständigkeit und der Gestaltungsfreiraum bei der Umsetzung der Projekte innerhalb der Rahmenbedingung. Am Ende ist immer wieder schön, trotz vieler herausfordernder Situation gemeinsam das Ziel zu erreichen.

 

Zur Person

Ausbildung

- HTL St. Pölten Elektrotechnik

 

Berufsstationen

- Mitarbeiter technische Anfragebearbeitung - ZKW Lichtsysteme (01/2007 – 10/2010)

- Technischer Projektleiter – ZKW Lichtsysteme (11/2007 – 09/2016)

- Projektleiter – ZKW Lichtsysteme (10/2016 – aktuell)

 

ZKW Website

Anna Prosen

Project Manager | PMO

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Anna Prosen, BA, cPMA, PcA

Project Manager | PMO – ÖBB-Business Competence Center  

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Ich war von 2017 bis 2020 bei Robert Bosch, war dort im Qualitätsmanagement und zuletzt im Project Office im Bereich Customer Projects/Diesel Engines tätig. Währenddessen habe ich meinen Bachelor in „Projektmanagement & IT“ abgeschlossen. Diese Mischung aus Theorie & Praxis hat sich wunderbar ergänzt. Seit Ende Jänner 2021 arbeite ich nun als Projektmanagerin im PMO bei der ÖBB, wo ich bereits in mehreren spannenden Projekten verschiedener Teilkonzerne im Einsatz bin.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Die Tatsache, dass man stets mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird. Das ist einerseits spannend, andererseits ist man so „gezwungen“ sich stetig weiterzuentwickeln und neue Lösungswege auszuprobieren. Ich bin überzeugt, dass es ein unheimlich wichtiger Beruf ist, der auch in Zukunft nicht so schnell an Bedeutung verlieren wird.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Angelehnt an ein Zitat von Cornelius Fichtner: The “P” in PM is as much about ‘people’ management as it is about ‘project’ management.”

Insofern braucht es nicht nur Wissen über passende Methoden & Tools, sondern eben auch diverse Soft Skills, wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Menschenkenntnis oder Empathievermögen. Humor schadet ebenfalls nie.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Ja, die Etablierung der Project Management Championship (PMC), einem Wettbewerbsformat für Student*innen in Österreich. Das Projekt durfte ich im Rahmen meines Projektpraktikums an der FH BFI Wien leiten.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Für mich persönlich ist diese sehr wertvoll, da sie meine Kenntnisse nachweislich bestätigt und bei zukünftigen Arbeitgeber*innen einen Pluspunkt darstellt. Neben praktischer Erfahrung fordern viele heutzutage ohnehin genau einen solchen Nachweis.

 

Warum engagieren Sie sich in der pma young crew?

Bei der pma young crew bin ich seit 2017, im Board bin ich seit 2019 tätig. Ich denke, dass es besonders am Anfang einer PM-Karriere von Vorteil ist, sich ein breites Netzwerk aufzubauen und sich gegenseitig zu unterstützen. Mir gefiel schon immer das vielseitige Angebot an Events und Workshops oder die Möglichkeit, verschiedene Firmen kennenzulernen. Ebenso schätze ich den Zusammenhalt und die Freundschaften, die daraus entstanden sind!

 

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pma young crew stellt sich vor

Carina Lechner

Consultant Digital Customer Experience (DCX)

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Carina Lechner, MA

Consultant Digital Customer Experience (DCX), Deloitte Digital

IPMA®-Level D zertifiziert

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

In meinem Bachelor-Studium „Produktmarketing und Projektmanagement“ habe ich mich das erste Mal tiefergehend mit dem Thema Projektmanagement beschäftigt und konnte im Zuge dessen meine IPMA Level-D Zertifizierung absolvieren. Während meines Master-Studiums habe ich dann in der Projektkoordination EU-weiter Forschungsprojekte gearbeitet und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Branchen und Kulturen erlebt. Seit Anfang 2019 bin ich nun als Beraterin im Bereich Digital Customer Experience bei Deloitte Digital Österreich tätig.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Mich fasziniert vor allem die Abwechslung. Obwohl es natürlich immer wieder Ähnlichkeiten gibt, ist kein Projekt gleich. Man steht oft vor komplexen Anforderungen, die einiges an Kreativität und Flexibilität fordern. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Teammitgliedern ist sehr spannend, da jede Person unterschiedliche Fähigkeiten, Erfahrungen und Ansichten einbringt.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Kreativität, Flexibilität und Spaß an der Herausforderung sind zentrale Eigenschaften. Aber auch Ausdauer und Stressresistenz sollte man im Projektmanagement mitbringen.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Ich habe kein „Lieblingsprojekt“ als solches, aber eine spannende Projekttätigkeit innerhalb der pma young crew: Aktuell arbeite ich gemeinsam mit einem kleinen Team am Folgeprojekt der Project Management Championship (PMC). Dabei handelt es sich um ein international bereits erfolgreich umgesetztes Wettbewerbsformat für Studierende, welches letztes Jahr erstmalig in Österreich stattgefunden hat. Unsere Aufgabe besteht nun darin, anhand der vorhandenen Projektunterlagen einen zweiten Release durchzuführen. Vieles kann wiederverwendet werden, aber einiges wird auch neu strukturiert, geplant und umgesetzt. Vor allem die aktuellen Einschränkungen durch Corona machen die Durchführung eines solchen Events komplex. Hier zeigt sich, dass tatsächlich jedes Projekt unterschiedlich ist. Auch wenn die Veranstaltung bereits vergangenes Jahr stattgefunden hat, muss man dennoch neu an die Sache herangehen. Ich freue mich schon sehr auf unsere nächsten Schritte und bin gespannt auf das Resümee.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM-Zertifizierung zeigt, dass man sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat und die grundlegenden Prinzipien verstanden hat. Sie bilden die Basis für eine erfolgreiche Karriere im Projektmanagement-Bereich. Es ist aber essenziell, neben dem theoretischen Wissen auch praktische Erfahrungen in Projekten zu sammeln. Die Kombination aus Theorie und Praxis erlaubt es, Projekte bestmöglich durchzuführen.

 

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Christian Kornprobst

Project Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Dipl. Ing. Christian Kornprobst

Project Manager, zSPM, IPMA® Level B

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Meine berufliche PM-Laufbahn begann 2013. Ich war ca. sechs Jahre in der Beratung tätig, u.a. in Digitalisierungs- sowie Produktionsprojekten bei deutschen Automotive-OEMs. Seit 2019 bin ich als Projektmanager bei der Firma ZKW-Elektronik in Wiener Neustadt tätig. Dort leite ich Serienentwicklungsprojekte für Elektronikkomponenten im Automotive Bereich. Die pma Level B Zertifizierung in 2019 rundet meine bisherige Laufbahn ab. 

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Das dynamische und abwechslungsreiche Umfeld, das Arbeiten mit unterschiedlichen Teams und Persönlichkeiten sowie die umfangreichen Anforderungen an mich als Projektmanager sind für mich die Hauptpunkte.

Werfen wir einen Blick auf die aktuelle Lebenssituation. Die Art und Weise, wie wir Projekte abwickeln, hat sich schlagartig geändert. Der PM-Prozess, relevante Methoden und Skills müssen reflektiert und neu designed werden. Die Themen VUCA, Resilienz und Agilität dominieren das Tagesgeschäft.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Projektmanager*innen benötigen umfassende Kompetenzen. Ich bin der Meinung, dass die IPMA-Kompetenzelemente die Fähigkeiten sehr schön wiederspiegeln. Soziale Fähigkeiten, Moderations- und Führungskompetenz, proaktives Handeln aber auch das hartnäckige Tracken von ToDos sind meine „Best of“. Insbesondere in der aktuellen Situation sind soziale und emotionale Skills wichtiger denn je – Empathie, Zuhören und dem Team Halt geben sind Schlüsselfaktoren.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Ja, das gibt es. Es war ein Digitalisierungsprojekt bei Audi noch in meiner Beratungszeit. Eine Unmenge an Herausforderungen war zu meistern – letztlich konnte ich das Projekt allerdings sehr erfolgreich abwickeln. Ansonsten gibt es viele weitere Projekte, an die ich mich gerne zurück erinnere.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM-Zertifizierung finde ich sehr wichtig. Sie ist eine Antwort auf die steigenden Anforderungen an Projektmanager*innen und Herausforderungen im AlltagH. Darüber hinaus schafft sie eine gemeinsame Grundlage sowie Sprache/Vokabular.

Ich finde es spannend und richtig, dass sich ein „eigenes“ Berufsbild für Projektmanager*innen etabliert hat. Viele Organisationen implementieren bereits Karrierepfade, die an PM-Zertifizierungslevel geknüpft sind. Noch ein weiterer Benefit einer PM-Zertifizierung.

 

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Oliver Moser

PMO Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Oliver Moser, BA MSc MBA zPM, PMO Manager

IRIS Telecommunication Austria GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Die ersten Berührungspunkte mit Projektmanagement hatte ich während dem Studium. Ich habe dann als Qualitätsmanager gestartet und dort mein erstes Projekt „Einführung QM“ geleitet. Seither war ich als Qualitätsmanager beziehungsweise jetzt als PMO Manager in Branchen wie Metallverarbeitung, Baunebengewerbe und Telekommunikation tätig und habe in dieser Funktion stets verschiedenste Projekte geleitet. 

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Mir gefällt besonders, dass ich mit meinen Projekten etwas bewegen und für viele Menschen einen Unterschied ausmachen kann. Meine Tätigkeit und der Einsatz meiner Fähigkeiten hinterlassen eine positive Wirkung und schaffen ein kleines Stückchen Firmengeschichte. Abseits davon gefallen mir die Vielfalt des Jobs, die fordernden Situationen und dass kein Tag wie der andere ist – ich weiß morgens nicht, was der Tag bringt, und jederzeit kann etwas passieren, das alles Geplante verändert.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Ich glaube, das hängt auch etwas von der Art des Projektes ab. Generell gesprochen sollte ein*e Projektmanager*in jedenfalls emotional intelligent sein, Überblick und strategischen Weitblick haben und eine hohe Lernfähigkeit mitbringen. Als Projektmanager*in musst du in der Regel kein*e Spezialist*in in einem Bereich sein, sondern musst dir schnell Überblick über eine Materie bilden, Zusammenhänge verstehen und die Sprache der Spezialisten erlernen. Offenheit für Neues ist ein Muss.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Mir gefällt besonders, dass ich viele verschiedene Projekte in unterschiedlichsten Umfeldern und Umwelten leiten durfte. Speziell in Erinnerung sind mir Projekte geblieben, bei denen ich am meisten lernen durfte bzw. musste. Das waren mein erstes eigenes Projekt zur Einführung eines QM-Systems in einem 150 Personen Unternehmen, und ein Krisenprojekt, in dem ich für den Turn-Around eingesetzt wurde. Diese Projekte waren extrem fordernd und dadurch habe ich mich am meisten weiterentwickeln können.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Im Rahmen der Zertifizierung muss man sich sehr tief mit den einzelnen PM-Kompetenzen befassen. Dadurch wird auch das Verständnis für die Werkzeuge mehr vertieft als durch Trainings und Anwendung in der Praxis, die sich naturgemäß mehr auf Inhalte als auf die Methode selbst konzentrieren. Projektmanagement sollte immerhin kein Selbstzweck sein. Dieses Verständnis hilft in der Praxis noch mehr aus den Methoden herausholen zu können.

 

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Caroline Windisch

Project Management

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Caroline Windisch, Project Management, msg-Plaut Austria GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Ich bin nach mehreren Projekten in meiner Studienzeit in einem großen Konzern im Bereich Softwareentwicklung angekommen. Dort habe ich recht schnell viel Verantwortung übernommen. Es war zeitweise stressig und fordernd, jedoch bin ich über die Erfahrungen dankbar. Auch in Zukunft sehe ich mich im IT -Bereich.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Der beste Part an diesem Beruf ist, zu beobachten, wie das Team eine gemeinsame Vision schafft und sich im Projekt committed. Man gibt zusammen alles, um das Ziel zu erreichen. Ich hatte bis jetzt das Glück, fast immer mit engagierten Menschen zusammenzuarbeiten. In einem gut ausgewählten Team sind manche am ersten Tag voll dabei, andere brauchen etwas länger, aber letzten Endes passiert es in fast allen Projekten, dass sich das Team zum Positiven weiterentwickelt.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Heutzutage hat Projektmanagement sehr viel mit sozialer Kompetenz und Kommunikation zu tun. Als Projektmanager*in muss man in der Lage sein, in den verschiedensten Situationen richtig mit seinen/ihren Stakeholdern, dem Projektteam und der Umwelt zu agieren. Vor allem in der Softwareentwicklung stehen Agilität und damit auch der Mensch, sei es der Kunde bzw. die Kundin oder das Projektmitglied, an erster Stelle.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Nein. Jedes Projekt hatte bis jetzt seine eignen Highlights, die es besonders gemacht haben. Mittelpunkt davon war oft ein engagiertes Projektteam.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM-Zertifizierung hilft einer Person sich zu orientieren und gibt einen guten Standard vor. Wähle ich als Auftraggeber*in eine*n Projektmanager*in kann ich anhand der Zertifizierung sofort von einem gewissen Wissensstand und Standard ausgehen, die die Person neben ihren Erfahrungswerten besitzt.

 

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Jürgen Frank

Director of Project Management

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Jürgen Frank, MBA, Dipl.-Ing.(FH), cPfD, Director of Project Management, STS Group AG
 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Ich bin seit über 20 Jahren in der Automobilindustrie tätig und war dort bereits relativ zu Anfang meiner Karriere als Projektleiter in den USA für die Entwicklung, Industrialisierung und Produktion von Komponenten zuständig. Danach folgten Stationen als Key-Account & Vertriebsleiter sowie als Prozess- und Lieferantenmanager. Die letzten Jahre habe ich als PMO-Leiter die Einführung von Projekt-, Programm- und Portfolio-Management bei einer global agierenden Zuliefererfirma verantwortet. Ich bin im Fachkreis Qualität und Projekte, sowie als Dozent, Vortragender und Verfasser von Whitepapers und Buchbeiträgen aktiv.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Für mich ist es die Vielfältigkeit der Aufgaben und Themen im Spannungsfeld zwischen Kunden, Lieferanten und internen Stakeholdern. Außerdem macht es Spaß in einem Team zusammenzuarbeiten, gemeinsame Ziele umzusetzen, neue Lösungen zu finden und Entscheidungen treffen zu können.
 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Neben der Methodenkompetenz braucht es die Fähigkeit Überblick und Ruhe zu bewahren und Entscheidungen treffen zu können. Vor allem benötigt ein Projektleiter jedoch soziale Kompetenzen wie Kommunikations-Skills, Empathie und die Fähigkeit die Perspektive von anderen einnehmen zu können. Zuletzt schadet es meiner Meinung nach auch nicht Beurteilungskompetenz zum Produkt bzw. Projektgegenstand zu besitzen.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Nicht direkt, aber um Colonel John Smith vom A-Team zu zitieren: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“. Auch wenn der Plan nur dazu da ist, um geändert zu werden ;-).

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die Vorbereitung auf die Zertifizierung zum Portfolio Director waren die besten beruflichen Lessons Learned meines Lebens und diese Erkenntnisse bilden auch die Grundlage für meine aktuelle Tätigkeit. Ich profitiere praktisch täglich davon, dass ich mich auf Basis der Standards im Detail mit den Methoden, Prozessen und Kompetenzen des Projekt-, Programm- und Portfoliomanagements auseinandergesetzt habe.

 

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Karin Kroneder

Head of Project Management Shared Services

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Karin Kroneder, Head of Project Management Shared Services, Siemens Mobility Austria GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Nach der AHS Matura habe ich das TGM Kolleg für Nachrichtentechnik absolviert (Ing.). 1990 war mein Start bei Siemens Österreich in Wien in der Programm- und Systementwicklung. Danach studierte ich Informatik an der TU Wien (mit Abschluss Dipl. Ing.). Meine weiteren Stationen bei Siemens: Software-Projektmanagerin, mit Aufbau und Leitung eines PM Offices; dann Projektmanagerin für HR-Projekte und Leitung Operations Center. Seit 2013 bin ich für Siemens Mobility Austria tätig und leite die Project Management Shared Services.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Die Umsetzung eines Projektes erfordert gegensätzliche Fähigkeiten, die in dieser Kombination nicht in vielen Berufen eingesetzt werden können: Nämlich Planungs-und Strukturierungskompetenz in ruhigen Phasen, und Improvisationsfähigkeit und Kreativität in stürmischen Zeiten.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Sie braucht vor allem Selbstreflektion, Durchsetzungskraft, Kommunikationsfähigkeit und Ausdauer. Letzteres erfordert die Fähigkeit, die eigene Motivation über einen langen Zeitraum konstant aufrecht erhalten zu können, trotz aller Widrigkeiten, Rückschläge und permanenten Änderungen. Antizipieren zu können, dass Störungen Teil eines Projektes sind, verhilft zu einer größeren Gelassenheit, die wiederum zu sachlichen und nicht emotional getriebenen Maßnahmen führt. Die Devise „Zuerst Denken, dann Handeln“ sollte unbedingt eingehalten werden, auch wenn oft nur sehr wenig Zeit zur Verfügung steht und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Störung gerade nicht zum Plan passt.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Es gibt für mich nicht DAS Lieblingsprojekt. Jedes Projekt ist auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes. Generell interessieren mich vor allem Organisations- und Strategieprojekte eines Unternehmens mit dem Bezug zur IT Abteilung. Außerdem bevorzuge ich Leuchtturmprojekte, da diese sehr risikobehaftet und innovativ sind.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM Zertifizierung ist die externe, positive Bewertung für die persönlichen PM-Skills aus Sicht qualifizierter Assessoren. Daher ist sie ein hilfreiches Kommunikationsmittel gegenüber Stakeholdern, die mich persönlich oder meine Arbeitsweise nicht kennen. Sie wissen damit, dass ich eine große Bandbreite an PM-Themen kennengelernt habe und können so meine Erfahrung besser einschätzen. Zudem ist ein dokumentierter Nachweis auch eine hilfreiche Referenz gegenüber neuen Auftraggebern.

 

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Alexandro Lahmann

Entrepreneur & Senior Project Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Alexandro Lahmann, zPM, Entrepreneur & Senior Project Manager

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Ich begann in der Lehre als Informationstechnologe-Techniker in Innsbruck. Nach meiner Ausbildung wechselte ich als Teamleiter ins Management. Parallel dazu studierte ich berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre. In dieser Position war ich für teamübergreifende Projekte zuständig und schloss meine ersten Projekte erfolgreich ab. Ich vertiefte meine PM-Kenntnisse danach mit einem Jobwechsel zum Technischen Projektleiter. Die gesammelte Expertise möchte ich nun als Berater weitergeben.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Es ist ein sehr vielfältiger Beruf, der nie langweilig wird. Jedes Projekt ist einzigartig und stellt Projektmanager*innen vor neue berufliche und persönliche Herausforderungen. Dadurch hat man die Möglichkeit, sich permanent weiterzuentwickeln. In den Projekten selbst ist vor allem die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern verschiedenster Bereiche sehr spannend. Ebenso ist das Erfolgserlebnis beim Projektabschluss und der Ausklang im Team immer ein sehr emotionaler Moment.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Strategisches Denken, Zeitmanagement, Kommunikationsstärke, Durchsetzungsvermögen und Einsicht, wenn ein Projekt mal etwas aus dem Ruder gerät. Es ist eine Kombination aus sehr vielen Fähigkeiten, die jede*n Projektmanager*in auch zu etwas Einzigartigem macht. Meiner Meinung nach sollten Projektmanager*innen sehr anpassungsfähig sein. In jedem Projektteam kann er/sie auf andere Teammitglieder stoßen, die er/sie anders fordern und fördern muss. Das sind ebenfalls Merkmale einer erfolgreichen Führungsperson.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Es gibt für mich nicht DAS Lieblingsprojekt. Jedes Projekt ist auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes. Generell interessieren mich vor allem Organisations- und Strategieprojekte eines Unternehmens mit dem Bezug zur IT Abteilung. Außerdem bevorzuge ich Leuchtturmprojekte, da diese sehr risikobehaftet und innovativ sind.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die auf dem Weg zur PM-Zertifizierung (Level C) erlernten Methoden haben mir das für meine Projekte nötige Grundlagenwissen gelehrt. Vor allem im Zusammenspiel mit der praktischen Anwendung im Daily Business bietet die PM-Zertifizierung einen hohen Mehrwehrt für mich. Das PM-Zertifikat ist außerdem ein nahezu unabdingbarer Bestandteil eines jeden PM Beraters, vor allem bei der Teilnahme an Ausschreibungen oder dem Vorweisen von Kenntnissen gegenüber neuen Kunden.

 

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Heide Schicht

Senior Projektmanagerin

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Heide Schicht, zSPM, Senior Projektmanagerin, Value One Development

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Nach dem Abschluss meines Architekturstudiums konnte ich mich in Architekturbüros im In- und Ausland beweisen und wertvolle Erfahrungen für meine berufliche Laufbahn sammeln. Mit einer Kollegin habe ich anschließend ein eigenes Architekturbüro gegründet, welches auf privaten Wohnbau spezialisiert war. Nach über neun Jahren erfolgreicher Selbstständigkeit war der Wunsch nach einer neuen Herausforderung und mehr sozialer Sinnhaftigkeit, als im privaten Wohnbau möglich war, groß. Seit 2016 bin ich bei Value One Development als Senior Projekt Managerin tätig und arbeite dort an einzigartigen und zukunftsweisenden Projekten.

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Die Möglichkeit an einzigartigen und aufregenden Projekten mitzuwirken und mit einem Team aus unterschiedlichen Persönlichkeiten zu arbeiten. Für mich sind es auch Herzensprojekte, von denen ich überzeugt bin.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

  • soziale und emotionale Intelligenz
  • Begeisterung für die Sache
  • eine klare Haltung
  • Wissensdurst und Lernfähigkeit
  • Kritikfähigkeit
  • sehr viel Humor

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Die Umsetzung des neuen Headquarters der Value One. Es ist ein einzigartiges, wundervolles, denkmalgeschütztes Bauwerk, das wir revitalisieren dürfen in Kombination mit moderner Architektur und Technik. Es ist unglaublich spannend und inspirierend mit meinem engagierten Team, dem großartigen Architekten Martin Kohlbauer und allen Projektbeteiligten zusammenzuarbeiten. Meine Begeisterung währt seitdem ich die Tribünen betreten habe, vom filigranen ersten Stahlbetonbau mit diesem unglaublichen Raumerlebnis, über die zwischenzeitliche Vereinnahmung durch die Natur und der Graffitis, bis hin zur wertschätzenden Wiederbelebung dieses einzigartigen Denkmales mit all den handwerklich ausgetüftelten Arbeiten.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die PM-Zertifizierung (Level B) ist eine wertvolle Erfahrung gewesen und eine tolle Plattform für den Austausch mit anderen Projektmanager*innen.

 

Website

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LinkedIn-Profil Value One

Kurt Hirtl

Projektleitung Wien, Niederösterreich, Burgenland

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Ing. Kurt Hirtl, zSPM, Projektleitung Wien, Niederösterreich, Burgenland, ELIN GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Begonnen hat alles mit der Lehre zum Elektroinstallationstechniker. Nach der Werkmeisterschule und noch während der berufsbegleitenden HTL-Ausbildung wechselte ich das Unternehmen. Meine neue Aufgabe war die Abwicklung von elektrotechnischen Großprojekten (Krankenhäuser, Infrastrukturbauten...). Laufende technische Ausbildungen und eine kontinuierliche Projektmanagement- Aus- und Weiterbildung runden mein Profil ab. In meiner derzeitigen Anstellung bin ich als Projektleiter in elektrotechnischen Großprojekten für unsere Kunden in ganz Österreich tätig.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Die täglichen Herausforderungen prägen den Beruf und machen ihn sehr speziell und dynamisch. Gemeinsam mit dem Projektteam und dem Projektauftraggeber das Projekt zum Erfolg zu führen, ist für die meisten klar. Das Team zu motivieren, spontan Lösungen zu suchen, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, Stakeholder zu betreuen und noch viele Tätigkeiten mehr, machen den Beruf besonders und sehr anspruchsvoll. Als größter Anlagenbauer in Österreich, arbeiten wir bei ELIN bzw. als Teil der IGO Industries auch als gesamte Gruppe an sehr umfangreichen und komplexen Projekten unserer Kunden mit. Der Beruf Projektmanager*in ist aber Branchen- und Spartenübergreifend. Das Handwerkzeug „funktioniert“ nahezu uneingeschränkt und die Methoden sind vielerorts sehr ähnlich bzw. gleich.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Projektmanager*innen müssen das „große Ganze“ im Blick behalten und dürfen sich nicht in Details verlieren. Ein hohes Maß an sozialen Kompetenzen ist ebenso unerlässlich, wie das Beherrschen der PM-Methodik. Ein breitgefächertes Wissen (PM, aber auch technisch) ist nötig, um sich den Herausforderungen, gemeinsam mit dem Projektteam, stellen zu können. Unseren Kunden gegenüber ist es sehr wichtig, als (elektro-)technisch versierter Projektleiter eine lösungsorientierte Strategie auszuarbeiten und diese zum Abschluss zu bringen.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Mein „Zertifizierungsprojekt“ – Mittelspannungsversorgung im Unfallkrankenhaus St. Pölten – war nicht nur technisch sehr hochwertig, sondern auch auf der PM-Ebene durchaus komplex und fordernd.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die PM-Zertifizierung war eine perfekte Ergänzung zu meiner bisher absolvierten PM-Aus- und -Weiterbildung. Das fundierte Basiswissen der Methoden ist das wichtigste Werkzeug von Projektmanager*innen. Die pma/IPMA®-Zertifizierung ist ein nach außen sichtbares „Gütesigel“ und zeigt den sehr hohen Level der Ausbildung. Über kurz oder lang wird die PM-Zertifizierung auch von Auftraggebern von gebäudetechnischen Großprojekten verstärkt eingefordert werden – so wie es in anderen Branchen (IT) nicht mehr wegzudenken ist.

 

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Website IGO Industries

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Michael Jurkovic

Projektmanager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Michael E. Jurkovic, BA, zPM - Projektmanager, IKARUS Security Software GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Begonnen hat meine Karriere als Banklehrling am Schalter und in der Kundenbetreuung. Nach einigen Jahren im Vertrieb entwickelte ich mich zum Produktmanager und war für Sonderrefinanzierungen im betrieblichen Bereich verantwortlich. Zu dieser Zeit begann ich mein nebenberufliches Studium “Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie” und sammelte erste Erfahrungen im Projektmanagement. Seit drei Jahren bin ich nun im IT-Bereich als (zertifizierter) Projektmanager tätig.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Das Spannende an der Tätigkeit eines Projektmanagers sind die mannigfaltigen Herausforderungen, gekoppelt an ein sehr dynamisches Umfeld und viele Spannungsfelder. Was diese Tätigkeit für mich so besonders macht, ist, dass man als Projektmanager Führungskraft, Teammitglied, Mediator, Verhandler, Stratege, Controller und vieles mehr zugleich ist und situativ die richtigen Methoden/Vorgangsweisen wählen muss.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Projekte sind per Definition riskant, neuartig und besonders, und daher trifft man im Laufe eines Projekts auf viele Hindernisse und Stolpersteine. Aus diesem Grund würde ich Lösungsorientierung als erste zentrale Fähigkeit nennen. Ebenso bedeutend sind aber natürlich auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz, analytische Fähigkeiten, Stressresistenz und ein hohes Maß an Eigenmotivation.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Obwohl es viele Projekte gibt, die mir ad hoc einfallen, die hierfür in Frage kommen, kann ich mich nicht für ein spezifisches Lieblingsprojekt entscheiden. Hierfür gibt es einfach zu viele Faktoren, welche die einzelnen Projekte spannend, herausfordernd und vor allem interessant gemacht haben. Im Wesentlichen ist es wiederum genau das, was mich an dieser Tätigkeit so fasziniert.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Für mich persönlich hatte sowohl die absolvierte Zertifizierung (pma/IPMA® Level C) als auch der Weg bis dorthin einen hohen Mehrwert. Die genaue Auseinandersetzung mit den Methoden und Werkzeugen des klassischen Projektmanagements ermöglichte es mir, die Qualität meiner Tätigkeit zu steigern. Generell halte ich die Zertifizierung für sehr wichtig, um einen nachvollziehbaren und einheitlichen Standard vorzugeben und die Qualität innerhalb der Branche zu heben.

 

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Dominik Dorner

Country Manager

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?

Dominik Dorner, Country Manager, Hemmersbach Austria GmbH

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Ich habe 1999 in der IT- und Telekommunikationsbranche gestartet und bin bereits Anfang 2000 mit Projektmanagement in Kontakt gekommen. Nach viel Selbststudium und einigen Seminaren war ich ab 2001 lange Jahre als Project Manager, in weiterer Folge als Program Manager und Program Director in verschiedenen Firmen tätig, bevor ich dann als Bereichsleiter für Solutions & Projects als Linienverantwortlicher tätig wurde. Seit nunmehr 2018 bin ich als Country Manager für einen IT Dienstleister tätig. PM Skills habe ich im Rahmen von Seminaren, im Rahmen meines Studiums an der FH Campus02/Graz und Donau Universität Krems erworben. Branchenspezifische PM-Zertifizierungen habe ich u.a. für PMA (Level C) und scrum.org (Agile).

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Project Manager sind „Problem Solver“ - sie abstrahieren, strukturieren und kommunizieren. Während zu Beginn meiner PM Karriere die Methodik im Vordergrund stand, änderte sich mit Zunahme von Verantwortung und Größe von Projekten die Gewichtung hin zu mehr Kommunikation und Managerial Skills. Project Management ist die, aus meiner Sicht, beste Vorbereitung auf einen Management-Job, da er alle Disziplinen, die von Managern gefordert werden, „im Kleinen“ erfüllen muss.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Strukturiertheit, im Sinne von Methodik und Organisation, sowie Kreativität, im Sinne von Lösungsorientierung. Vor allem aber, und das ist für mich der wesentlichste Erfolgsfaktor, Kommunikation: im Sinne von Information teilen, Menschen bewegen, motivieren, führen, zusammenbringen, Konflikte lösen, Verhandlungen leiten, moderieren, etc.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Ich habe ein IT-Projekt in UK geleitet, bei dem es um die Konsolidierung der IT in über 40 Ländern in Zusammenarbeit mit Near- und Offshore Service Centern ging. Eine besondere Herausforderung war es vor allem hinsichtlich Kommunikation und Kultur: Wir mussten über mehrere Zeitzonen hinweg eine Governance aufbauen, die einerseits (möglichst) schnelle Entscheidungen zulässt und andererseits die Teams „empowered“, in einem bestimmten Rahmen Ihre Tätigkeit motiviert und zielgerichtet auszuführen. Was ich dabei gelernt habe: Der beste Plan ist bereits am Morgen danach nur mehr der zweitbeste ;-) Wesentlich für ein Gelingen in einem solchen Umfeld ist ein starkes Kern-Team, auf das man sich zu 100 Prozent verlassen kann.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die PM-Zertifizierung und im speziellen die Methodik sind ein wesentlicher Faktor, da sie die Basis für erfolgreiche Projekte legen. Zu einem guten Project Manager gehört mehr als eine PM-Zertifizierung. Diese ist aber ein guter Anfang.

 

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Alexandra Kirbes

Specialist – Group PPMO

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Alexandra Kirbes, Specialist – Group PPMO

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Ich war schon immer ein sehr vielseitig interessierter Mensch, daher habe ich Entrepreneurship und Romanistik studiert. Danach war ich fünf Jahre im Projekt- und Transformationsmanagement in der Corporate IT & Digitalization Abteilung eines österreichischen Baustoffkonzerns tätig. Im September 2019 habe ich meine neue Rolle im Programm- und Projektmanagement Office bei der Borealis AG gestartet.

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Hierzu eine Geschichte: Drei Männer bearbeiten Steine. Der erste sagt: "Ich behaue einen Stein." Der zweite meint: "Ich baue eine Mauer." Der dritte strahlt: "Ich baue eine Kathedrale."

Als Projektmanager*in hat man die Aufgabe, das große Ganze, also den Bau der Kathedrale, im Blick zu haben, die Arbeitspakete aufeinander abzustimmen und gleichzeitig die Mitarbeiter*innen zu motivieren. Jedes Teammitglied soll erkennen, dass seine bzw. ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag für den Bau der Kathedrale bringt. Das sind sehr spannende Herausforderungen.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Ausgezeichnete Projektmanager*innen brauchen die Fähigkeit Visionen in Ziele und Ziele in kleine Schritte zu übersetzen. Gleichzeitig brauchen sie die Stärke, Teams zu entwickeln, damit sie engagiert, mutig und voller Vertrauen den gemeinsamen Weg gehen.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Einen Vorteil sehe ich, wenn Mitarbeiter*innen in Organisationen nach den gleichen Standards zertifiziert sind und man sozusagen „die gleiche Sprache spricht“. Die Menschen sind dann mit den Denk- und Vorgangsweisen der anderen vertraut und es herrscht Klarheit über die Projektmanagement Methoden und Begriffe.

 

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Rainer Svacinka

Chief Executive Officer

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Rainer Svacinka, CEO, SUMO Technologies Ltd.

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Nach dem Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie startete ich meine Karriere als Consultant und Forschungsprojektmanager bei einer Consulting Firma. Ab 2012 begann ich meine Anstellung auf Teilzeit zu reduzieren, unterstützte eine Zeitlang einen Verein im Bereich Getreideforschung, und begann mich mit meiner Tätigkeit selbständig zu machen. Seit 2015 berate, entwickle und manage ich selbstständig Projekte für Forschungs- und Bildungspartner in Österreich, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Italien und aktuell auch in Südostasien. Seit 2018 bin ich CEO von sumo Technologies GmbH, die Software im Bereich Weiterbildung entwickelt. Nebenbei unterrichte ich angewandtes Forschungsprojektmanagement am FH Campus Wien sowie an der Uni Wien.

 

 

Was macht den Beruf Projektmanager so besonders?

Projektmanagement ist weniger ein Beruf, es ist eine Art Lebensstil! Er ermöglicht einem, Ideen aufzugreifen und daraus etwas tatsächlich Realisierbares zu machen. Man nimmt diese teilweise fantastischen Ideen, gießt sie in einen verständlichen, definierten Rahmen, strukturiert etwaige Komplexität, definiert managebare Aktivitäten und Ziele und macht somit das Ganze umsetzbar und den Erfolg messbar. Und wenn man dann sieht, wie diese Ideen dann tatsächlich nach Plan Realität werden, ist das faszinierend und befriedigend.

 

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Kommunikationsfähigkeiten sind mit Abstand das Wichtigste, damit beugt man vielem vor und löst das meiste andere. Weiters ist es wichtig, die Balance zwischen Verständnis, Mediation und Führungsvermögen zu schaffen. Für mich war es immer auch wichtig, bis zu einem gewissen Maße ein Generalist zu sein und sich für viele Bereiche zu interessieren bzw. zumindest ein grundlegendes Wissen anzueignen.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war? Was war das Besondere aus Sicht des Projektmanagements daran?

Wir haben gerade ein Bildungsprojekt in Thailand abgeschlossen, bei dem es um Weiterbildung im Getränkebereich ging. Die größte Herausforderung war sicherlich der Kulturunterschied und herauszufinden, was das Projektteam motiviert bzw. wo die Grenzen des kulturell bedingten respektvollen Umgangs liegen. Gleichzeitig sind Thailänder sehr „playful“ und extrem offen gegenüber Neuem, was oftmals die Kommunikation als auch die Zusammenarbeit auflockerte.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

So wie bei vielen Sektoren ist die Arbeit des Forschungsprojektmanagers sehr individuell und weicht oft von den „Standards“ im Projektmanagement ab. Die PM-Zertifizierung steht für das solide Fundament, den gemeinsamen Nenner, auf den ein jeder Projektmanager zurückgreifen kann bzw. von dem aus sich nach branchenindividuellem Bedarf weiterentwickeln kann.

 

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Katharina Radlinger-Köhler

Head of Project Management Office

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Katharina Radlinger-Köhler, Head of Project Management Office

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Den ersten Kontakt mit Projektmanagement hatte ich 2008, als ich an der WU das Wahlfach Projektmanagement absolviert habe und auch meine Diplomarbeit in dem Bereich geschrieben habe. Nach Abschluss meines Diplomstudiums habe ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber ein Traineeship begonnen und nach dem Trainee als Systems Analystin die Entwicklung von Software-Projekten gesteuert. Seit 2015 leite ich das Project Management Office mit dem PM-Experten Pool.

Bis 2016 habe ich mich aktiv in der pma young crew engagiert, die ich auch von 2015-2016 als Chair of the Board leiten durfte.

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Kein Arbeitstag ist wie der andere. Täglich steht man als Projektmanagerin vor neuen Herausforderungen, die es zu lösen gibt. Projekte schaffen etwas Neuartiges und als Projektmanagerin ist man dafür verantwortlich, gemeinsam mit seinem Team dieses Neuartige zu kreieren. Die Möglichkeit in wechselnden Teams zu arbeiten und sich auf neue Kolleg*innen einzulassen ist extrem bereichernd.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Als erfolgreiche Projektmanagerin muss man eine hohe soziale Kompetenz aufweisen. Die unterschiedlichen Interessen unterschiedlicher Stakeholder auf einen Nenner zu bringen, benötigt Feinfühligkeit im Umgang mit Menschen. Weiters benötigt es zusätzlich zur PM-Methodenkompetenz und den im jeweiligen Bereich benötigten Fachkenntnissen eine hohe Frustrationstoleranz und Resilienz.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM-Zertifizierung gibt Aufschluss darüber, dass man die gleiche Sprache spricht und eine gewisse Erfahrung im Projektmanagement hat. Wenn wir neue Mitarbeiter einstellen, suchen wir Kandidat*innen mit Zertifizierung. Bei unserer Arbeit in internationalen Projekten haben wir festgestellt, dass Zertifizierungen bei Ausschreibungen immer mehr nachgefragt werden.

 

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Iris Hauck-Rameis

Projektmanagerin, -beraterin und -coach

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Ing. Iris Hauck-Rameis, zSPM, PMP
Projektmanagement, Projektmanagementberatung und Projektcoaching

< IHR Projekt – Mein Service >

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Im Rahmen meiner Mulitimedia Ausbildung kam ich erstmals mit dem Thema Projektmanagement in Kontakt und wusste sofort, dass das genau meins ist! Danach sammelte ich etwa 15 Jahre Erfahrung als Projektmanagerin in verschiedensten Unternehmen im nationalen und internationalen Umfeld, ließ mich zertifizieren und engagierte mich im IPMA Projektmanagement Netzwerk.

Vor einigen Jahren gründete ich dann mein eigenes Unternehmen und bin nun als selbständige Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Projektmanagement, Projektmanagementberatung und Projektcoaching tätig. Ich betreue zur Zeit das renommierteste familiengeführte Hotellerieunternehmen Wiens, das Hotel Sacher, bei der Einführung von Projektmanagement als Arbeitsmethode. Als Projektcoach begleite ich auch mehrere Projektmanager bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Projekte.

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Vor allem finde ich es großartig als Projektmanagerin im Team zu agieren! Projekte bieten die Möglichkeit sehr gezielt und konzentriert an Themen zu arbeiten und sich nach erfolgtem Abschluss dem nächsten Projekt zu widmen.

Ich empfinde die inhaltlichen und zwischenmenschlichen Herausforderungen in besonderem Maße reizvoll. Im Weiteren finde ich es großartig, wie man branchen- und inhaltsunabhängig durch den Einsatz von Projektmanagement ein Team strukturiert zu einem Ziel führen kann.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Neugierde, Offenheit für Neues, Freude an Kommunikation und Herausforderungen, Mut Konflikte im Team zuzulassen und daraus als Team zu wachsen, Lösungsorientierung, Flexibilität und Konsequenz.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Als selbstständige Unternehmerin ist die Projektmanagementzertifizierung ein klarer Wettbewerbsvorteil und wichtiger Qualitäts- und Kompetenznachweis. Als Angestellte war sie Anreiz zur persönlichen Weiterentwicklung und Bestätigung meiner Fähigkeiten.

 

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Max Doblinger

Operational Management Trainee

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Max Doblinger, MSc, Operational Management Trainee

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Nach Abschluss der HTL machte ich ein Bachelor-Studium in „Biomedical Engineering“ sowie ein Masterstudium „Tissue Engineering and Regenerative Medicine“. Danach eineinhalb Jahre Produktentwicklung sowie zwei Jahre Forschungstechnik am IMBA (Institut für Molekulare Biologie) in Wien. Ich bin ein zertifizierter Junior Projektmanager nach pma/IPMA®.

 

Was macht den Beruf Projektmanager so besonders?

Projektmanager braucht man in sehr vielen verschiedenen Formen und Branchen, angefangen von Bau bis hin zur Entwicklung und Innovation. Ein Projektmanager ist so etwas wie ein Katalysator: Er verbindet verschiedene Bereiche und sorgt dafür, dass Aufgaben mit weniger Energie bewältigt werden können. Ein Projektmanager schafft Resultate.

 

Welche Fähigkeiten braucht ein erfolgreicher Projektmanager?

Ein guter Projektmanager versteht das Business. Er oder sie weiß auch, was das Team kann und braucht, und wer für welchen Job der oder die Richtige ist. Daher muss ein guter Projektmanager zuhören können und daraus ein größeres Bild formen können. Aber er muss auch reden und präsentieren können, mit seinem Team, mit dem Top Management und vielleicht auch größeren Gruppen. Zusätzlich ist es gut, sich technisch im Bereich auszukennen, auch wenn er kein Experte sein muss. All das hilft dem Projektmanager, PM-Tools richtig und effektiv anwenden zu können. All die oben genannten Fähigkeiten sind aber nur „Boni“ zum soliden PM-Methoden Know-how und deren Anwendung.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Gerade in meinem Level, am Anfang der Karriere, ist ein pma Zertifikat die Zusatzqualifikation, die einen Unterschied macht. Ich bin persönlich überzeugt davon, dass ich ohne mein pma-Zertifikat meine derzeitige Stelle nicht bekommen hätte. Wie in jeder Firma hat auch meine Firma einen eigenen Projektmanagement Ansatz, der auf die Bedürfnisse und Strukturen der Firma angepasst ist. Dafür haben wir auch ein echt gutes Training.

Mario Sparrer

Senior Consultant & Projektleiter

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Mario Sparrer, MA MSc, Senior Consultant & Projektleiter, adesso Austria GmbH

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Parallel zu meinen Studien in Projektmanagement und Prozessmanagement durfte ich in den vergangenen zehn Jahren in einigen großen Unternehmen arbeiten und IT-Projekte in verschieden Branchen wie Finance, Healthcare, der öffentlichen Verwaltung, Energie und Public Transport leiten. Ich bin zertifizierter Projektmanager und Scrum Master.

In meinem letzten Projekt verantwortete ich die Erneuerung der IT-Lösung von über 1700 Benutzern. Durch den Einsatz von maßgeschneiderter Software, state-of-the-art Consumer-Hardware sowie etlichen Prozessverbesserungen konnte der Alltag der Benutzer digitalisiert und dadurch eine Steigerung von Effizienz und damit Zufriedenheit der Benutzer erreicht werden.

Aktuell arbeite ich als Consultant und Projektleiter bei adesso Austria für eine große österreichische Versicherung. Wir erweitern das im letzten Jahr live gegangene Vertriebscockpit für die 300 Mitarbeiter der Versicherung und entwickeln parallel dazu eine komplett neue Applikation für die 200.000 Kunden dieser Versicherung.

Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit als Projektmanager unterstütze ich pma als Moderator von Workshops, Junior-Award Assessor und bin Mitglied der DACH-Forschungswerkstatt.

 

Was macht den Beruf Projektmanager so besonders?

Ein wichtiger Aspekt in meinem Projekt ist die abwechslungsreiche Arbeit mit unterschiedlichen Menschen. Das Finden von Lösungen für Probleme, die erst während der Arbeit entstehen, reizt mich als Projektleiter ebenso wie die Möglichkeit große Veränderungen und Verbesserungen in Unternehmen aktiv mitzugestalten. Gemeinsames Schaffen von neuen Dingen, die es vorher noch nicht gab, treibt mich an und gibt meinem täglichen Handeln als Projektmanager Sinn.

 

Welche Fähigkeiten braucht ein erfolgreicher Projektmanager?

Neben Menschenkenntnis, Empathie und Feingefühl sind Führungsqualitäten enorm wichtig, um als Projektleiter erfolgreich agieren zu können. Sowohl Durchsetzungs- als auch Durchhaltevermögen sind wichtig, um die Projektziele als Projektmanager erreichen zu können. Ein Projektleiter sollte immer den Blick fürs „große Ganze“ bewahren und den Zusammenhang vieler einzelner Themen überschauen. Der Mix aus Methodenkompetenz (PM und darüber hinaus), im jeweiligen Projekt benötigtem Fachwissen und einem großen Erfahrungsschatz komplettieren die Fähigkeiten eines erfolgreichen Projektmanagers.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Fundierte Methodenkompetenz ist das A und O eines Projektmanagers – er muss sein Handwerkszeug beherrschen wie ein Tischer, Mechaniker oder Chirurg. Ein einheitlicher Methodenstandard ermöglicht hohe Qualität der Arbeit und eine gemeinsame Arbeitsweise in Unternehmen. Gerade im Konzern-Umfeld, wo es oft um Ausschreibungen für Projekte und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen geht, ist eine PM-Zertifizierung unumgänglich. Eine PM-Zertifizierung ist wie ein Gütesigel am Bioprodukt und sollte ebenso selbstverständlich sein.

 

persönliche Website

Jennifer Lugauer

IT-Projektmanagerin

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Jennifer Lugauer, zSPM, IT-Projektmanagerin der MA 01 – Wien Digital

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

HAK-Matura (Schwerpunkt Internetmarketing und Projektmanagement), danach Projektassistentin in der KAV-IT (Krankenanstaltenverbund Informationstechnologie), dann Projektmanagerin in der KAV-IT (jetzige MA 01).

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Projekte sind einzigartig, jedes neue Projekt stellt mich vor neue Herausforderungen. 

Als Projektmanagerin übernehme ich die Leitung eines Teams und führe es zum Ziel. Dabei ist es notwendig, viele Aufgaben gleichzeitig zu jonglieren, Strategien zu entwickeln, das Team zu motivieren, Rückschläge wegzustecken, das Risiko abzuschätzen und richtig viel und klar zu kommunizieren. Projekte sind soziale Systeme auf Zeit, und entscheidend über Erfolg oder Misserfolg ist die Meta-Ebene, daher ist es wichtig, Menschen zu mögen.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Allen voran Kommunikationsgeschick - reden, reden, reden ist besonders wichtig.

Es empfiehlt sich, auf alles gut vorbereitet zu sein – auch auf unvorhersehbare Situationen. In Konflikt- bzw. Krisenzeiten gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Gefragt ist Know-How, ohne sich in Details zu verlieren.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Für mich persönlich war es eine Bestätigung meiner Leistung durch externe Auditor*innen. Für meine Arbeitgeberin ist es wichtig, dass Projekte nach den Vorgaben der pma/IPMA® abgehandelt werden. Die international gültige Zertifizierung zeigt, dass ich diese beherrsche und anwenden kann.

 

Foto: © PMA/R.Tanzer