Karriere im Projektmanagement

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PM-Experte

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Oliver Moser

PMO Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Oliver Moser, BA MSc MBA zPM, PMO Manager

IRIS Telecommunication Austria GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Die ersten Berührungspunkte mit Projektmanagement hatte ich während dem Studium. Ich habe dann als Qualitätsmanager gestartet und dort mein erstes Projekt „Einführung QM“ geleitet. Seither war ich als Qualitätsmanager beziehungsweise jetzt als PMO Manager in Branchen wie Metallverarbeitung, Baunebengewerbe und Telekommunikation tätig und habe in dieser Funktion stets verschiedenste Projekte geleitet. 

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Mir gefällt besonders, dass ich mit meinen Projekten etwas bewegen und für viele Menschen einen Unterschied ausmachen kann. Meine Tätigkeit und der Einsatz meiner Fähigkeiten hinterlassen eine positive Wirkung und schaffen ein kleines Stückchen Firmengeschichte. Abseits davon gefallen mir die Vielfalt des Jobs, die fordernden Situationen und dass kein Tag wie der andere ist – ich weiß morgens nicht, was der Tag bringt, und jederzeit kann etwas passieren, das alles Geplante verändert.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Ich glaube, das hängt auch etwas von der Art des Projektes ab. Generell gesprochen sollte ein*e Projektmanager*in jedenfalls emotional intelligent sein, Überblick und strategischen Weitblick haben und eine hohe Lernfähigkeit mitbringen. Als Projektmanager*in musst du in der Regel kein*e Spezialist*in in einem Bereich sein, sondern musst dir schnell Überblick über eine Materie bilden, Zusammenhänge verstehen und die Sprache der Spezialisten erlernen. Offenheit für Neues ist ein Muss.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Mir gefällt besonders, dass ich viele verschiedene Projekte in unterschiedlichsten Umfeldern und Umwelten leiten durfte. Speziell in Erinnerung sind mir Projekte geblieben, bei denen ich am meisten lernen durfte bzw. musste. Das waren mein erstes eigenes Projekt zur Einführung eines QM-Systems in einem 150 Personen Unternehmen, und ein Krisenprojekt, in dem ich für den Turn-Around eingesetzt wurde. Diese Projekte waren extrem fordernd und dadurch habe ich mich am meisten weiterentwickeln können.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Im Rahmen der Zertifizierung muss man sich sehr tief mit den einzelnen PM-Kompetenzen befassen. Dadurch wird auch das Verständnis für die Werkzeuge mehr vertieft als durch Trainings und Anwendung in der Praxis, die sich naturgemäß mehr auf Inhalte als auf die Methode selbst konzentrieren. Projektmanagement sollte immerhin kein Selbstzweck sein. Dieses Verständnis hilft in der Praxis noch mehr aus den Methoden herausholen zu können.

 

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Caroline Windisch

Project Management

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Caroline Windisch, Project Management, msg-Plaut Austria GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Ich bin nach mehreren Projekten in meiner Studienzeit in einem großen Konzern im Bereich Softwareentwicklung angekommen. Dort habe ich recht schnell viel Verantwortung übernommen. Es war zeitweise stressig und fordernd, jedoch bin ich über die Erfahrungen dankbar. Auch in Zukunft sehe ich mich im IT -Bereich.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Der beste Part an diesem Beruf ist, zu beobachten, wie das Team eine gemeinsame Vision schafft und sich im Projekt committed. Man gibt zusammen alles, um das Ziel zu erreichen. Ich hatte bis jetzt das Glück, fast immer mit engagierten Menschen zusammenzuarbeiten. In einem gut ausgewählten Team sind manche am ersten Tag voll dabei, andere brauchen etwas länger, aber letzten Endes passiert es in fast allen Projekten, dass sich das Team zum Positiven weiterentwickelt.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Heutzutage hat Projektmanagement sehr viel mit sozialer Kompetenz und Kommunikation zu tun. Als Projektmanager*in muss man in der Lage sein, in den verschiedensten Situationen richtig mit seinen/ihren Stakeholdern, dem Projektteam und der Umwelt zu agieren. Vor allem in der Softwareentwicklung stehen Agilität und damit auch der Mensch, sei es der Kunde bzw. die Kundin oder das Projektmitglied, an erster Stelle.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Nein. Jedes Projekt hatte bis jetzt seine eignen Highlights, die es besonders gemacht haben. Mittelpunkt davon war oft ein engagiertes Projektteam.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM-Zertifizierung hilft einer Person sich zu orientieren und gibt einen guten Standard vor. Wähle ich als Auftraggeber*in eine*n Projektmanager*in kann ich anhand der Zertifizierung sofort von einem gewissen Wissensstand und Standard ausgehen, die die Person neben ihren Erfahrungswerten besitzt.

 

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Jürgen Frank

Director of Project Management

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Jürgen Frank, MBA, Dipl.-Ing.(FH), cPfD, Director of Project Management, STS Group AG
 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Ich bin seit über 20 Jahren in der Automobilindustrie tätig und war dort bereits relativ zu Anfang meiner Karriere als Projektleiter in den USA für die Entwicklung, Industrialisierung und Produktion von Komponenten zuständig. Danach folgten Stationen als Key-Account & Vertriebsleiter sowie als Prozess- und Lieferantenmanager. Die letzten Jahre habe ich als PMO-Leiter die Einführung von Projekt-, Programm- und Portfolio-Management bei einer global agierenden Zuliefererfirma verantwortet. Ich bin im Fachkreis Qualität und Projekte, sowie als Dozent, Vortragender und Verfasser von Whitepapers und Buchbeiträgen aktiv.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Für mich ist es die Vielfältigkeit der Aufgaben und Themen im Spannungsfeld zwischen Kunden, Lieferanten und internen Stakeholdern. Außerdem macht es Spaß in einem Team zusammenzuarbeiten, gemeinsame Ziele umzusetzen, neue Lösungen zu finden und Entscheidungen treffen zu können.
 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Neben der Methodenkompetenz braucht es die Fähigkeit Überblick und Ruhe zu bewahren und Entscheidungen treffen zu können. Vor allem benötigt ein Projektleiter jedoch soziale Kompetenzen wie Kommunikations-Skills, Empathie und die Fähigkeit die Perspektive von anderen einnehmen zu können. Zuletzt schadet es meiner Meinung nach auch nicht Beurteilungskompetenz zum Produkt bzw. Projektgegenstand zu besitzen.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Nicht direkt, aber um Colonel John Smith vom A-Team zu zitieren: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“. Auch wenn der Plan nur dazu da ist, um geändert zu werden ;-).

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die Vorbereitung auf die Zertifizierung zum Portfolio Director waren die besten beruflichen Lessons Learned meines Lebens und diese Erkenntnisse bilden auch die Grundlage für meine aktuelle Tätigkeit. Ich profitiere praktisch täglich davon, dass ich mich auf Basis der Standards im Detail mit den Methoden, Prozessen und Kompetenzen des Projekt-, Programm- und Portfoliomanagements auseinandergesetzt habe.

 

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Karin Kroneder

Head of Project Management Shared Services

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Karin Kroneder, Head of Project Management Shared Services, Siemens Mobility Austria GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Nach der AHS Matura habe ich das TGM Kolleg für Nachrichtentechnik absolviert (Ing.). 1990 war mein Start bei Siemens Österreich in Wien in der Programm- und Systementwicklung. Danach studierte ich Informatik an der TU Wien (mit Abschluss Dipl. Ing.). Meine weiteren Stationen bei Siemens: Software-Projektmanagerin, mit Aufbau und Leitung eines PM Offices; dann Projektmanagerin für HR-Projekte und Leitung Operations Center. Seit 2013 bin ich für Siemens Mobility Austria tätig und leite die Project Management Shared Services.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Die Umsetzung eines Projektes erfordert gegensätzliche Fähigkeiten, die in dieser Kombination nicht in vielen Berufen eingesetzt werden können: Nämlich Planungs-und Strukturierungskompetenz in ruhigen Phasen, und Improvisationsfähigkeit und Kreativität in stürmischen Zeiten.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Sie braucht vor allem Selbstreflektion, Durchsetzungskraft, Kommunikationsfähigkeit und Ausdauer. Letzteres erfordert die Fähigkeit, die eigene Motivation über einen langen Zeitraum konstant aufrecht erhalten zu können, trotz aller Widrigkeiten, Rückschläge und permanenten Änderungen. Antizipieren zu können, dass Störungen Teil eines Projektes sind, verhilft zu einer größeren Gelassenheit, die wiederum zu sachlichen und nicht emotional getriebenen Maßnahmen führt. Die Devise „Zuerst Denken, dann Handeln“ sollte unbedingt eingehalten werden, auch wenn oft nur sehr wenig Zeit zur Verfügung steht und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Störung gerade nicht zum Plan passt.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Es gibt für mich nicht DAS Lieblingsprojekt. Jedes Projekt ist auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes. Generell interessieren mich vor allem Organisations- und Strategieprojekte eines Unternehmens mit dem Bezug zur IT Abteilung. Außerdem bevorzuge ich Leuchtturmprojekte, da diese sehr risikobehaftet und innovativ sind.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM Zertifizierung ist die externe, positive Bewertung für die persönlichen PM-Skills aus Sicht qualifizierter Assessoren. Daher ist sie ein hilfreiches Kommunikationsmittel gegenüber Stakeholdern, die mich persönlich oder meine Arbeitsweise nicht kennen. Sie wissen damit, dass ich eine große Bandbreite an PM-Themen kennengelernt habe und können so meine Erfahrung besser einschätzen. Zudem ist ein dokumentierter Nachweis auch eine hilfreiche Referenz gegenüber neuen Auftraggebern.

 

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Alexandro Lahmann

Entrepreneur & Senior Project Manager

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Alexandro Lahmann, zPM, Entrepreneur & Senior Project Manager

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Ich begann in der Lehre als Informationstechnologe-Techniker in Innsbruck. Nach meiner Ausbildung wechselte ich als Teamleiter ins Management. Parallel dazu studierte ich berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre. In dieser Position war ich für teamübergreifende Projekte zuständig und schloss meine ersten Projekte erfolgreich ab. Ich vertiefte meine PM-Kenntnisse danach mit einem Jobwechsel zum Technischen Projektleiter. Die gesammelte Expertise möchte ich nun als Berater weitergeben.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Es ist ein sehr vielfältiger Beruf, der nie langweilig wird. Jedes Projekt ist einzigartig und stellt Projektmanager*innen vor neue berufliche und persönliche Herausforderungen. Dadurch hat man die Möglichkeit, sich permanent weiterzuentwickeln. In den Projekten selbst ist vor allem die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern verschiedenster Bereiche sehr spannend. Ebenso ist das Erfolgserlebnis beim Projektabschluss und der Ausklang im Team immer ein sehr emotionaler Moment.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Strategisches Denken, Zeitmanagement, Kommunikationsstärke, Durchsetzungsvermögen und Einsicht, wenn ein Projekt mal etwas aus dem Ruder gerät. Es ist eine Kombination aus sehr vielen Fähigkeiten, die jede*n Projektmanager*in auch zu etwas Einzigartigem macht. Meiner Meinung nach sollten Projektmanager*innen sehr anpassungsfähig sein. In jedem Projektteam kann er/sie auf andere Teammitglieder stoßen, die er/sie anders fordern und fördern muss. Das sind ebenfalls Merkmale einer erfolgreichen Führungsperson.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Es gibt für mich nicht DAS Lieblingsprojekt. Jedes Projekt ist auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes. Generell interessieren mich vor allem Organisations- und Strategieprojekte eines Unternehmens mit dem Bezug zur IT Abteilung. Außerdem bevorzuge ich Leuchtturmprojekte, da diese sehr risikobehaftet und innovativ sind.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die auf dem Weg zur PM-Zertifizierung (Level C) erlernten Methoden haben mir das für meine Projekte nötige Grundlagenwissen gelehrt. Vor allem im Zusammenspiel mit der praktischen Anwendung im Daily Business bietet die PM-Zertifizierung einen hohen Mehrwehrt für mich. Das PM-Zertifikat ist außerdem ein nahezu unabdingbarer Bestandteil eines jeden PM Beraters, vor allem bei der Teilnahme an Ausschreibungen oder dem Vorweisen von Kenntnissen gegenüber neuen Kunden.

 

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Heide Schicht

Senior Projektmanagerin

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Heide Schicht, zSPM, Senior Projektmanagerin, Value One Development

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Nach dem Abschluss meines Architekturstudiums konnte ich mich in Architekturbüros im In- und Ausland beweisen und wertvolle Erfahrungen für meine berufliche Laufbahn sammeln. Mit einer Kollegin habe ich anschließend ein eigenes Architekturbüro gegründet, welches auf privaten Wohnbau spezialisiert war. Nach über neun Jahren erfolgreicher Selbstständigkeit war der Wunsch nach einer neuen Herausforderung und mehr sozialer Sinnhaftigkeit, als im privaten Wohnbau möglich war, groß. Seit 2016 bin ich bei Value One Development als Senior Projekt Managerin tätig und arbeite dort an einzigartigen und zukunftsweisenden Projekten.

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Die Möglichkeit an einzigartigen und aufregenden Projekten mitzuwirken und mit einem Team aus unterschiedlichen Persönlichkeiten zu arbeiten. Für mich sind es auch Herzensprojekte, von denen ich überzeugt bin.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

  • soziale und emotionale Intelligenz
  • Begeisterung für die Sache
  • eine klare Haltung
  • Wissensdurst und Lernfähigkeit
  • Kritikfähigkeit
  • sehr viel Humor

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Die Umsetzung des neuen Headquarters der Value One. Es ist ein einzigartiges, wundervolles, denkmalgeschütztes Bauwerk, das wir revitalisieren dürfen in Kombination mit moderner Architektur und Technik. Es ist unglaublich spannend und inspirierend mit meinem engagierten Team, dem großartigen Architekten Martin Kohlbauer und allen Projektbeteiligten zusammenzuarbeiten. Meine Begeisterung währt seitdem ich die Tribünen betreten habe, vom filigranen ersten Stahlbetonbau mit diesem unglaublichen Raumerlebnis, über die zwischenzeitliche Vereinnahmung durch die Natur und der Graffitis, bis hin zur wertschätzenden Wiederbelebung dieses einzigartigen Denkmales mit all den handwerklich ausgetüftelten Arbeiten.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die PM-Zertifizierung (Level B) ist eine wertvolle Erfahrung gewesen und eine tolle Plattform für den Austausch mit anderen Projektmanager*innen.

 

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Kurt Hirtl

Projektleitung Wien, Niederösterreich, Burgenland

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Ing. Kurt Hirtl, zSPM, Projektleitung Wien, Niederösterreich, Burgenland, ELIN GmbH

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Begonnen hat alles mit der Lehre zum Elektroinstallationstechniker. Nach der Werkmeisterschule und noch während der berufsbegleitenden HTL-Ausbildung wechselte ich das Unternehmen. Meine neue Aufgabe war die Abwicklung von elektrotechnischen Großprojekten (Krankenhäuser, Infrastrukturbauten...). Laufende technische Ausbildungen und eine kontinuierliche Projektmanagement- Aus- und Weiterbildung runden mein Profil ab. In meiner derzeitigen Anstellung bin ich als Projektleiter in elektrotechnischen Großprojekten für unsere Kunden in ganz Österreich tätig.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Die täglichen Herausforderungen prägen den Beruf und machen ihn sehr speziell und dynamisch. Gemeinsam mit dem Projektteam und dem Projektauftraggeber das Projekt zum Erfolg zu führen, ist für die meisten klar. Das Team zu motivieren, spontan Lösungen zu suchen, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, Stakeholder zu betreuen und noch viele Tätigkeiten mehr, machen den Beruf besonders und sehr anspruchsvoll. Als größter Anlagenbauer in Österreich, arbeiten wir bei ELIN bzw. als Teil der IGO Industries auch als gesamte Gruppe an sehr umfangreichen und komplexen Projekten unserer Kunden mit. Der Beruf Projektmanager*in ist aber Branchen- und Spartenübergreifend. Das Handwerkzeug „funktioniert“ nahezu uneingeschränkt und die Methoden sind vielerorts sehr ähnlich bzw. gleich.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Projektmanager*innen müssen das „große Ganze“ im Blick behalten und dürfen sich nicht in Details verlieren. Ein hohes Maß an sozialen Kompetenzen ist ebenso unerlässlich, wie das Beherrschen der PM-Methodik. Ein breitgefächertes Wissen (PM, aber auch technisch) ist nötig, um sich den Herausforderungen, gemeinsam mit dem Projektteam, stellen zu können. Unseren Kunden gegenüber ist es sehr wichtig, als (elektro-)technisch versierter Projektleiter eine lösungsorientierte Strategie auszuarbeiten und diese zum Abschluss zu bringen.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Mein „Zertifizierungsprojekt“ – Mittelspannungsversorgung im Unfallkrankenhaus St. Pölten – war nicht nur technisch sehr hochwertig, sondern auch auf der PM-Ebene durchaus komplex und fordernd.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die PM-Zertifizierung war eine perfekte Ergänzung zu meiner bisher absolvierten PM-Aus- und -Weiterbildung. Das fundierte Basiswissen der Methoden ist das wichtigste Werkzeug von Projektmanager*innen. Die pma/IPMA®-Zertifizierung ist ein nach außen sichtbares „Gütesigel“ und zeigt den sehr hohen Level der Ausbildung. Über kurz oder lang wird die PM-Zertifizierung auch von Auftraggebern von gebäudetechnischen Großprojekten verstärkt eingefordert werden – so wie es in anderen Branchen (IT) nicht mehr wegzudenken ist.

 

Website Elin

Website IGO Industries

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Michael Jurkovic

Project Manager by Choice

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Michael E. Jurkovic, BA, zPM, Project Manager by Choice, dataformers Gmbh

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Begonnen hat meine Karriere als Banklehrling am Schalter und in der Kundenbetreuung. Nach einigen Jahren im Vertrieb entwickelte ich mich zum Produktmanager und war für Sonderrefinanzierungen im betrieblichen Bereich verantwortlich. Zu dieser Zeit begann ich mein nebenberufliches Studium “Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie” und sammelte erste Erfahrungen im Projektmanagement. Seit drei Jahren bin ich nun im IT-Bereich als (zertifizierter) Projektmanager tätig.

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Das Spannende an der Tätigkeit eines Projektmanagers sind die mannigfaltigen Herausforderungen, gekoppelt an ein sehr dynamisches Umfeld und viele Spannungsfelder. Was diese Tätigkeit für mich so besonders macht, ist, dass man als Projektmanager Führungskraft, Teammitglied, Mediator, Verhandler, Stratege, Controller und vieles mehr zugleich ist und situativ die richtigen Methoden/Vorgangsweisen wählen muss.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Projekte sind per Definition riskant, neuartig und besonders, und daher trifft man im Laufe eines Projekts auf viele Hindernisse und Stolpersteine. Aus diesem Grund würde ich Lösungsorientierung als erste zentrale Fähigkeit nennen. Ebenso bedeutend sind aber natürlich auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz, analytische Fähigkeiten, Stressresistenz und ein hohes Maß an Eigenmotivation.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Obwohl es viele Projekte gibt, die mir ad hoc einfallen, die hierfür in Frage kommen, kann ich mich nicht für ein spezifisches Lieblingsprojekt entscheiden. Hierfür gibt es einfach zu viele Faktoren, welche die einzelnen Projekte spannend, herausfordernd und vor allem interessant gemacht haben. Im Wesentlichen ist es wiederum genau das, was mich an dieser Tätigkeit so fasziniert.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Für mich persönlich hatte sowohl die absolvierte Zertifizierung (pma/IPMA® Level C) als auch der Weg bis dorthin einen hohen Mehrwert. Die genaue Auseinandersetzung mit den Methoden und Werkzeugen des klassischen Projektmanagements ermöglichte es mir, die Qualität meiner Tätigkeit zu steigern. Generell halte ich die Zertifizierung für sehr wichtig, um einen nachvollziehbaren und einheitlichen Standard vorzugeben und die Qualität innerhalb der Branche zu heben.

 

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Dominik Dorner

Country Manager

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Dominik Dorner, Country Manager, Hemmersbach Austria GmbH

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Ich habe 1999 in der IT- und Telekommunikationsbranche gestartet und bin bereits Anfang 2000 mit Projektmanagement in Kontakt gekommen. Nach viel Selbststudium und einigen Seminaren war ich ab 2001 lange Jahre als Project Manager, in weiterer Folge als Program Manager und Program Director in verschiedenen Firmen tätig, bevor ich dann als Bereichsleiter für Solutions & Projects als Linienverantwortlicher tätig wurde. Seit nunmehr 2018 bin ich als Country Manager für einen IT Dienstleister tätig. PM Skills habe ich im Rahmen von Seminaren, im Rahmen meines Studiums an der FH Campus02/Graz und Donau Universität Krems erworben. Branchenspezifische PM-Zertifizierungen habe ich u.a. für PMA (Level C) und scrum.org (Agile).

 

Was macht den Beruf Projektmanager*in so besonders?

Project Manager sind „Problem Solver“ - sie abstrahieren, strukturieren und kommunizieren. Während zu Beginn meiner PM Karriere die Methodik im Vordergrund stand, änderte sich mit Zunahme von Verantwortung und Größe von Projekten die Gewichtung hin zu mehr Kommunikation und Managerial Skills. Project Management ist die, aus meiner Sicht, beste Vorbereitung auf einen Management-Job, da er alle Disziplinen, die von Managern gefordert werden, „im Kleinen“ erfüllen muss.

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Strukturiertheit, im Sinne von Methodik und Organisation, sowie Kreativität, im Sinne von Lösungsorientierung. Vor allem aber, und das ist für mich der wesentlichste Erfolgsfaktor, Kommunikation: im Sinne von Information teilen, Menschen bewegen, motivieren, führen, zusammenbringen, Konflikte lösen, Verhandlungen leiten, moderieren, etc.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war?

Ich habe ein IT-Projekt in UK geleitet, bei dem es um die Konsolidierung der IT in über 40 Ländern in Zusammenarbeit mit Near- und Offshore Service Centern ging. Eine besondere Herausforderung war es vor allem hinsichtlich Kommunikation und Kultur: Wir mussten über mehrere Zeitzonen hinweg eine Governance aufbauen, die einerseits (möglichst) schnelle Entscheidungen zulässt und andererseits die Teams „empowered“, in einem bestimmten Rahmen Ihre Tätigkeit motiviert und zielgerichtet auszuführen. Was ich dabei gelernt habe: Der beste Plan ist bereits am Morgen danach nur mehr der zweitbeste ;-) Wesentlich für ein Gelingen in einem solchen Umfeld ist ein starkes Kern-Team, auf das man sich zu 100 Prozent verlassen kann.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Die PM-Zertifizierung und im speziellen die Methodik sind ein wesentlicher Faktor, da sie die Basis für erfolgreiche Projekte legen. Zu einem guten Project Manager gehört mehr als eine PM-Zertifizierung. Diese ist aber ein guter Anfang.

 

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Alexandra Kirbes

Specialist – Group PPMO

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Alexandra Kirbes, Specialist – Group PPMO

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Ich war schon immer ein sehr vielseitig interessierter Mensch, daher habe ich Entrepreneurship und Romanistik studiert. Danach war ich fünf Jahre im Projekt- und Transformationsmanagement in der Corporate IT & Digitalization Abteilung eines österreichischen Baustoffkonzerns tätig. Im September 2019 habe ich meine neue Rolle im Programm- und Projektmanagement Office bei der Borealis AG gestartet.

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Hierzu eine Geschichte: Drei Männer bearbeiten Steine. Der erste sagt: "Ich behaue einen Stein." Der zweite meint: "Ich baue eine Mauer." Der dritte strahlt: "Ich baue eine Kathedrale."

Als Projektmanager*in hat man die Aufgabe, das große Ganze, also den Bau der Kathedrale, im Blick zu haben, die Arbeitspakete aufeinander abzustimmen und gleichzeitig die Mitarbeiter*innen zu motivieren. Jedes Teammitglied soll erkennen, dass seine bzw. ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag für den Bau der Kathedrale bringt. Das sind sehr spannende Herausforderungen.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Ausgezeichnete Projektmanager*innen brauchen die Fähigkeit Visionen in Ziele und Ziele in kleine Schritte zu übersetzen. Gleichzeitig brauchen sie die Stärke, Teams zu entwickeln, damit sie engagiert, mutig und voller Vertrauen den gemeinsamen Weg gehen.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Einen Vorteil sehe ich, wenn Mitarbeiter*innen in Organisationen nach den gleichen Standards zertifiziert sind und man sozusagen „die gleiche Sprache spricht“. Die Menschen sind dann mit den Denk- und Vorgangsweisen der anderen vertraut und es herrscht Klarheit über die Projektmanagement Methoden und Begriffe.

 

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Rainer Svacinka

Chief Executive Officer

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Rainer Svacinka, CEO, SUMO Technologies Ltd.

 

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Nach dem Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie startete ich meine Karriere als Consultant und Forschungsprojektmanager bei einer Consulting Firma. Ab 2012 begann ich meine Anstellung auf Teilzeit zu reduzieren, unterstützte eine Zeitlang einen Verein im Bereich Getreideforschung, und begann mich mit meiner Tätigkeit selbständig zu machen. Seit 2015 berate, entwickle und manage ich selbstständig Projekte für Forschungs- und Bildungspartner in Österreich, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Italien und aktuell auch in Südostasien. Seit 2018 bin ich CEO von sumo Technologies GmbH, die Software im Bereich Weiterbildung entwickelt. Nebenbei unterrichte ich angewandtes Forschungsprojektmanagement am FH Campus Wien sowie an der Uni Wien.

 

 

Was macht den Beruf Projektmanager so besonders?

Projektmanagement ist weniger ein Beruf, es ist eine Art Lebensstil! Er ermöglicht einem, Ideen aufzugreifen und daraus etwas tatsächlich Realisierbares zu machen. Man nimmt diese teilweise fantastischen Ideen, gießt sie in einen verständlichen, definierten Rahmen, strukturiert etwaige Komplexität, definiert managebare Aktivitäten und Ziele und macht somit das Ganze umsetzbar und den Erfolg messbar. Und wenn man dann sieht, wie diese Ideen dann tatsächlich nach Plan Realität werden, ist das faszinierend und befriedigend.

 

 

Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektmanager*innen?

Kommunikationsfähigkeiten sind mit Abstand das Wichtigste, damit beugt man vielem vor und löst das meiste andere. Weiters ist es wichtig, die Balance zwischen Verständnis, Mediation und Führungsvermögen zu schaffen. Für mich war es immer auch wichtig, bis zu einem gewissen Maße ein Generalist zu sein und sich für viele Bereiche zu interessieren bzw. zumindest ein grundlegendes Wissen anzueignen.

 

Gibt es ein „Lieblingsprojekt“ bzw. eines, das für Sie speziell war? Was war das Besondere aus Sicht des Projektmanagements daran?

Wir haben gerade ein Bildungsprojekt in Thailand abgeschlossen, bei dem es um Weiterbildung im Getränkebereich ging. Die größte Herausforderung war sicherlich der Kulturunterschied und herauszufinden, was das Projektteam motiviert bzw. wo die Grenzen des kulturell bedingten respektvollen Umgangs liegen. Gleichzeitig sind Thailänder sehr „playful“ und extrem offen gegenüber Neuem, was oftmals die Kommunikation als auch die Zusammenarbeit auflockerte.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

So wie bei vielen Sektoren ist die Arbeit des Forschungsprojektmanagers sehr individuell und weicht oft von den „Standards“ im Projektmanagement ab. Die PM-Zertifizierung steht für das solide Fundament, den gemeinsamen Nenner, auf den ein jeder Projektmanager zurückgreifen kann bzw. von dem aus sich nach branchenindividuellem Bedarf weiterentwickeln kann.

 

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Katharina Radlinger-Köhler

Head of Project Management Office

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Katharina Radlinger-Köhler, Head of Project Management Office

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Den ersten Kontakt mit Projektmanagement hatte ich 2008, als ich an der WU das Wahlfach Projektmanagement absolviert habe und auch meine Diplomarbeit in dem Bereich geschrieben habe. Nach Abschluss meines Diplomstudiums habe ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber ein Traineeship begonnen und nach dem Trainee als Systems Analystin die Entwicklung von Software-Projekten gesteuert. Seit 2015 leite ich das Project Management Office mit dem PM-Experten Pool.

Bis 2016 habe ich mich aktiv in der pma young crew engagiert, die ich auch von 2015-2016 als Chair of the Board leiten durfte.

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Kein Arbeitstag ist wie der andere. Täglich steht man als Projektmanagerin vor neuen Herausforderungen, die es zu lösen gibt. Projekte schaffen etwas Neuartiges und als Projektmanagerin ist man dafür verantwortlich, gemeinsam mit seinem Team dieses Neuartige zu kreieren. Die Möglichkeit in wechselnden Teams zu arbeiten und sich auf neue Kolleg*innen einzulassen ist extrem bereichernd.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Als erfolgreiche Projektmanagerin muss man eine hohe soziale Kompetenz aufweisen. Die unterschiedlichen Interessen unterschiedlicher Stakeholder auf einen Nenner zu bringen, benötigt Feinfühligkeit im Umgang mit Menschen. Weiters benötigt es zusätzlich zur PM-Methodenkompetenz und den im jeweiligen Bereich benötigten Fachkenntnissen eine hohe Frustrationstoleranz und Resilienz.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Eine PM-Zertifizierung gibt Aufschluss darüber, dass man die gleiche Sprache spricht und eine gewisse Erfahrung im Projektmanagement hat. Wenn wir neue Mitarbeiter einstellen, suchen wir Kandidat*innen mit Zertifizierung. Bei unserer Arbeit in internationalen Projekten haben wir festgestellt, dass Zertifizierungen bei Ausschreibungen immer mehr nachgefragt werden.

 

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Iris Hauck-Rameis

Projektmanagerin, -beraterin und -coach

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Ing. Iris Hauck-Rameis, zSPM, PMP
Projektmanagement, Projektmanagementberatung und Projektcoaching

< IHR Projekt – Mein Service >

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Im Rahmen meiner Mulitimedia Ausbildung kam ich erstmals mit dem Thema Projektmanagement in Kontakt und wusste sofort, dass das genau meins ist! Danach sammelte ich etwa 15 Jahre Erfahrung als Projektmanagerin in verschiedensten Unternehmen im nationalen und internationalen Umfeld, ließ mich zertifizieren und engagierte mich im IPMA Projektmanagement Netzwerk.

Vor einigen Jahren gründete ich dann mein eigenes Unternehmen und bin nun als selbständige Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Projektmanagement, Projektmanagementberatung und Projektcoaching tätig. Ich betreue zur Zeit das renommierteste familiengeführte Hotellerieunternehmen Wiens, das Hotel Sacher, bei der Einführung von Projektmanagement als Arbeitsmethode. Als Projektcoach begleite ich auch mehrere Projektmanager bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Projekte.

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Vor allem finde ich es großartig als Projektmanagerin im Team zu agieren! Projekte bieten die Möglichkeit sehr gezielt und konzentriert an Themen zu arbeiten und sich nach erfolgtem Abschluss dem nächsten Projekt zu widmen.

Ich empfinde die inhaltlichen und zwischenmenschlichen Herausforderungen in besonderem Maße reizvoll. Im Weiteren finde ich es großartig, wie man branchen- und inhaltsunabhängig durch den Einsatz von Projektmanagement ein Team strukturiert zu einem Ziel führen kann.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Neugierde, Offenheit für Neues, Freude an Kommunikation und Herausforderungen, Mut Konflikte im Team zuzulassen und daraus als Team zu wachsen, Lösungsorientierung, Flexibilität und Konsequenz.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Als selbstständige Unternehmerin ist die Projektmanagementzertifizierung ein klarer Wettbewerbsvorteil und wichtiger Qualitäts- und Kompetenznachweis. Als Angestellte war sie Anreiz zur persönlichen Weiterentwicklung und Bestätigung meiner Fähigkeiten.

 

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Max Doblinger

Operational Management Trainee

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Max Doblinger, MSc, Operational Management Trainee

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Nach Abschluss der HTL machte ich ein Bachelor-Studium in „Biomedical Engineering“ sowie ein Masterstudium „Tissue Engineering and Regenerative Medicine“. Danach eineinhalb Jahre Produktentwicklung sowie zwei Jahre Forschungstechnik am IMBA (Institut für Molekulare Biologie) in Wien. Ich bin ein zertifizierter Junior Projektmanager nach pma/IPMA®.

 

Was macht den Beruf Projektmanager so besonders?

Projektmanager braucht man in sehr vielen verschiedenen Formen und Branchen, angefangen von Bau bis hin zur Entwicklung und Innovation. Ein Projektmanager ist so etwas wie ein Katalysator: Er verbindet verschiedene Bereiche und sorgt dafür, dass Aufgaben mit weniger Energie bewältigt werden können. Ein Projektmanager schafft Resultate.

 

Welche Fähigkeiten braucht ein erfolgreicher Projektmanager?

Ein guter Projektmanager versteht das Business. Er oder sie weiß auch, was das Team kann und braucht, und wer für welchen Job der oder die Richtige ist. Daher muss ein guter Projektmanager zuhören können und daraus ein größeres Bild formen können. Aber er muss auch reden und präsentieren können, mit seinem Team, mit dem Top Management und vielleicht auch größeren Gruppen. Zusätzlich ist es gut, sich technisch im Bereich auszukennen, auch wenn er kein Experte sein muss. All das hilft dem Projektmanager, PM-Tools richtig und effektiv anwenden zu können. All die oben genannten Fähigkeiten sind aber nur „Boni“ zum soliden PM-Methoden Know-how und deren Anwendung.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Gerade in meinem Level, am Anfang der Karriere, ist ein pma Zertifikat die Zusatzqualifikation, die einen Unterschied macht. Ich bin persönlich überzeugt davon, dass ich ohne mein pma-Zertifikat meine derzeitige Stelle nicht bekommen hätte. Wie in jeder Firma hat auch meine Firma einen eigenen Projektmanagement Ansatz, der auf die Bedürfnisse und Strukturen der Firma angepasst ist. Dafür haben wir auch ein echt gutes Training.

Mario Sparrer

Senior Consultant & Projektleiter

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Mario Sparrer, MA MSc, Senior Consultant & Projektleiter, adesso Austria GmbH

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

Parallel zu meinen Studien in Projektmanagement und Prozessmanagement durfte ich in den vergangenen zehn Jahren in einigen großen Unternehmen arbeiten und IT-Projekte in verschieden Branchen wie Finance, Healthcare, der öffentlichen Verwaltung, Energie und Public Transport leiten. Ich bin zertifizierter Projektmanager und Scrum Master.

In meinem letzten Projekt verantwortete ich die Erneuerung der IT-Lösung von über 1700 Benutzern. Durch den Einsatz von maßgeschneiderter Software, state-of-the-art Consumer-Hardware sowie etlichen Prozessverbesserungen konnte der Alltag der Benutzer digitalisiert und dadurch eine Steigerung von Effizienz und damit Zufriedenheit der Benutzer erreicht werden.

Aktuell arbeite ich als Consultant und Projektleiter bei adesso Austria für eine große österreichische Versicherung. Wir erweitern das im letzten Jahr live gegangene Vertriebscockpit für die 300 Mitarbeiter der Versicherung und entwickeln parallel dazu eine komplett neue Applikation für die 200.000 Kunden dieser Versicherung.

Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit als Projektmanager unterstütze ich pma als Moderator von Workshops, Junior-Award Assessor und bin Mitglied der DACH-Forschungswerkstatt.

 

Was macht den Beruf Projektmanager so besonders?

Ein wichtiger Aspekt in meinem Projekt ist die abwechslungsreiche Arbeit mit unterschiedlichen Menschen. Das Finden von Lösungen für Probleme, die erst während der Arbeit entstehen, reizt mich als Projektleiter ebenso wie die Möglichkeit große Veränderungen und Verbesserungen in Unternehmen aktiv mitzugestalten. Gemeinsames Schaffen von neuen Dingen, die es vorher noch nicht gab, treibt mich an und gibt meinem täglichen Handeln als Projektmanager Sinn.

 

Welche Fähigkeiten braucht ein erfolgreicher Projektmanager?

Neben Menschenkenntnis, Empathie und Feingefühl sind Führungsqualitäten enorm wichtig, um als Projektleiter erfolgreich agieren zu können. Sowohl Durchsetzungs- als auch Durchhaltevermögen sind wichtig, um die Projektziele als Projektmanager erreichen zu können. Ein Projektleiter sollte immer den Blick fürs „große Ganze“ bewahren und den Zusammenhang vieler einzelner Themen überschauen. Der Mix aus Methodenkompetenz (PM und darüber hinaus), im jeweiligen Projekt benötigtem Fachwissen und einem großen Erfahrungsschatz komplettieren die Fähigkeiten eines erfolgreichen Projektmanagers.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Fundierte Methodenkompetenz ist das A und O eines Projektmanagers – er muss sein Handwerkszeug beherrschen wie ein Tischer, Mechaniker oder Chirurg. Ein einheitlicher Methodenstandard ermöglicht hohe Qualität der Arbeit und eine gemeinsame Arbeitsweise in Unternehmen. Gerade im Konzern-Umfeld, wo es oft um Ausschreibungen für Projekte und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen geht, ist eine PM-Zertifizierung unumgänglich. Eine PM-Zertifizierung ist wie ein Gütesigel am Bioprodukt und sollte ebenso selbstverständlich sein.

 

persönliche Website

Jennifer Lugauer

IT-Projektmanagerin

Was steht auf Ihrer Visitkarte?

Jennifer Lugauer, zSPM, IT-Projektmanagerin der MA 01 – Wien Digital

 

Wir sieht Ihr Werdegang aus?

HAK-Matura (Schwerpunkt Internetmarketing und Projektmanagement), danach Projektassistentin in der KAV-IT (Krankenanstaltenverbund Informationstechnologie), dann Projektmanagerin in der KAV-IT (jetzige MA 01).

 

Was macht den Beruf Projektmanagerin so besonders?

Projekte sind einzigartig, jedes neue Projekt stellt mich vor neue Herausforderungen. 

Als Projektmanagerin übernehme ich die Leitung eines Teams und führe es zum Ziel. Dabei ist es notwendig, viele Aufgaben gleichzeitig zu jonglieren, Strategien zu entwickeln, das Team zu motivieren, Rückschläge wegzustecken, das Risiko abzuschätzen und richtig viel und klar zu kommunizieren. Projekte sind soziale Systeme auf Zeit, und entscheidend über Erfolg oder Misserfolg ist die Meta-Ebene, daher ist es wichtig, Menschen zu mögen.

 

Welche Fähigkeiten braucht eine erfolgreiche Projektmanagerin?

Allen voran Kommunikationsgeschick - reden, reden, reden ist besonders wichtig.

Es empfiehlt sich, auf alles gut vorbereitet zu sein – auch auf unvorhersehbare Situationen. In Konflikt- bzw. Krisenzeiten gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Gefragt ist Know-How, ohne sich in Details zu verlieren.

 

Wie wichtig ist eine PM-Zertifizierung für Ihre Arbeit?

Für mich persönlich war es eine Bestätigung meiner Leistung durch externe Auditor*innen. Für meine Arbeitgeberin ist es wichtig, dass Projekte nach den Vorgaben der pma/IPMA® abgehandelt werden. Die international gültige Zertifizierung zeigt, dass ich diese beherrsche und anwenden kann.

 

Foto: © PMA/R.Tanzer