Niemand kennt uns – aber jeder kennt unsere Projekte

Mit dieser charmanten Aussage eröffnete Geschäftsführer Bernhard Hiehs den Abend – und traf damit den Kern von Derenkos Arbeit. Vom Café Landtmann bis zu Hilton Hotels, von Figlmüller bis Beef & Glory: Das Team von rund 45 Spezialist*innen gestaltet Orte, die Emotionen wecken und Geschichten erzählen. „Wir brennen für Hotellerie, Gastronomie und Tourismus – aber auch für Winzer oder Büros, die wie Hotels wirken wollen“, so Hiehs. Dabei gehe es nicht allein um Design, sondern um das ganzheitliche Erleben eines Raums: von der Markenentwicklung über die technische Planung bis hin zur Umsetzung jedes Details – vom Logo über die Speisekarte bis zum Mobiliar.

 

70 % Emotion, 30 % Technik

Projektmanagement bei Derenko bedeutet weit mehr als das Einhalten von Terminen und Budgets. Es ist eine Balance aus Emotion und Technik – oder, wie Hiehs es formuliert: „Unser Job ist zu 70 % emotional und zu 30 % technisch.“ Von der Immobiliensuche über Funktionsplanung und Design bis zur finalen Umsetzung arbeitet das Team mit Moodboards, Materialmustern und klarer Kommunikation. Gleichzeitig gilt: Flexibilität ist alles. Wenn an einem laufenden Umbau plötzlich Probleme auftreten oder ein bekannter Betrieb wegen Renovierung geschlossen ist, kostet jeder Tag wertvolle Umsätze – schnelle Entscheidungen und lösungsorientiertes Denken sind dann entscheidend.

 

Marke, Raum und Emotion in Einklang bringen

Ein gutes Interior-Konzept ist für Derenko weit mehr als ästhetisch. Es transportiert die Marke und schafft emotionale Verbindung. So soll sich das Logo eines Restaurants nicht nur auf der Speisekarte, sondern auch subtil im Mobiliar, in Farben und Materialien widerspiegeln. Das Ziel: Projekte zu managen, um Räume zu schaffen, die den Mainstream erreichen – also die große Mehrheit der Gäste ansprechen, die sich intuitiv wohlfühlen und „abgeholt“ werden. Dafür setzt Derenko gezielt auf psychologische Gestaltung, Materialität und Atmosphäre.

 

Austausch mit Mehrwert

Im anschließenden Networking nutzten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, Fragen zu stellen und über die Parallelen zwischen klassischem Projektmanagement und Innenarchitektur zu diskutieren. Schnell zeigte sich: Viele der Herausforderungen – unklare Anforderungen, emotionale Stakeholder, begrenzte Ressourcen – sind branchenübergreifend. Der Abend endete mit inspirierenden Gesprächen, neuen Kontakten und der Erkenntnis, dass Projektmanagement auch Kunst sein kann – die Kunst, Ideen greifbar und Emotionen erlebbar zu machen.